Ernüchternde US-Wirtschaftszahlen – Statt Wachstum eine Schrumpfung

US-Konjunktur-


Ernüchterung zu den Wirtschaftszahlen in den USA im ersten Quartal 2015. Statt Wirtschaftswachstum eine echte -schrumpfung. Experten gingen von einem Konjunkturplus von 0,2 Prozent aus, doch das US-BIP schmolz tatsächlich um 0,7 Prozent dahin.

US-Haushalt

Die US-Konjunktur folgt nicht den Wunschvorstellungen der Politiker und Markt-Experten

Nach finsterem 1. Quartal folgten Lichtblicke im April und Mai

„Knapp daneben ist auch daneben“, aber die offensichtlich grobe Fehleinschätzung zum Wachstum der US-Wirtschaft im ersten Quartal 2015 lässt zwischen Prognose und Realität eine riesige Lücke übrig. Die US-Konjunktur werde in den ersten drei Monaten 2015 um 0,2 Prozent zulegen, so die Analysten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA ist innerhalb des ersten Quartals 2015 allerdings um 0,7 Prozent geschrumpft.

Das Export-Volumen schrumpfte dahin und zog die US-Konjunktur anteilig am kräftigsten nach unten, so Wall Street Journal (WSJ). Der Rückgang bei der Exportwirtschaft erreichte eine neue Talsohle, die dem Volumen vom ersten Quartal 2009 entspricht. Gleichzeitig stiegen die Importe in den USA an und erzeugten ein Defizit, das das Wirtschaftswachstum um 1,9 Prozentpunkte reduzierte.

Der starke Dollar versetzt der US-Wirtschaft einen kräftigen Dämpfer. Hohe Preise für die sinkende Zahl der Abnehmer im Ausland bei steigenden Wareneinfuhren aufgrund sinkender Preise.

Die Inflation will auch nicht so wie es die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) gerne hätte. Der Preisindex für den Privatkonsum in den USA fiel im ersten Quartal 2015 um 2 Prozent. Die Preise ohne Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmittel stiegen weniger an als erwartet und wurden nach unten auf 0,8 Prozent revidiert. Das Fed-Ziel von 2 Prozent liegt noch weit entfernt.

Überwiegend enttäuschende Fakten zur Konjunkturentwicklung in den USA, aber die US-Börsen holen sich offenbar neuen Optimismus aus dem ersten Monat des zweiten Quartals. Im April stiegen die Ausgaben für die Bau-Branche so stark an wie zuletzt im Mai 2012. Ein Zeichen der „Aufhellung“, mag die Interpretation lauten. Die US-Industrie sah im Mai mit mehr Zuversicht nach vorne. Bei so viel Optimismus konnte der im vergangenen Monat stagnierende Privatkonsum nicht mehr viel ausrichten. Der Dow Jones ist nach wie vor nach oben ausgerichtet.





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