Erneute Vorwürfe: Macht sich Rasmussen zum Clown?

Russland-Krise-


Der Nato-Generalsekretär Rasmussen wird nicht müde, Russland als den Aggressor in der Ukraine-Krise zu diskreditieren. Die Vorwürfe werden schwerwiegender, aber die Belege bleiben wie bereits gewohnt vollkommen aus.

Nato

Die Nato läuft Gefahr ihre Glaubwürdigkeit vollends zu verspielen

Rasmussen darf noch seine Sichtweise absondern

Der Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen fiel in den vergangenen Wochen besonders dadurch auf, dass er schwere Vorwürfe über die angeblichen Vergehen Russlands im Ukraine-Konflikt erhob. Rasmussen versäumte es jedoch immer, seine Thesen mit irgendwelchen Belegen zu untermauern. Er ließ von seinen Theorien über Russlands Aktivitäten selbst dann noch nicht ab, als die „Nato-Leitung“ USA mit ihren „Belegen“ zu der Schuld der Separatisten zum Absturz der Malaysian Air Passagiermaschine eine echte Bauchlandung hinlegte.

Am vergangenen Freitag erhob Rasmussen den Vorwurf, Russland habe die Artillerie gegen die Streitkräfte der Ukraine eingesetzt. Es sei von Russland sowie vom Gebiet der Ukraine aus gefeuert worden. Der Nato-Generalsekretär „vergaß“ abermals seine Quellen für diese Informationen zu nennen, geschweige wenigstens einen hauchdünnen Beleg dafür abzuliefern.

Moskau scheint den Nato-Generalsekretär ohnehin nicht mehr für ganz voll zu nehmen. Zumindest werden die Erklärungen über seine Sichtweise zur Kenntnis genommen, aber nicht für ernst. „Wir achten auf die leeren Erklärungen von Herrn Rasmussen und dessen Pressesprecher schon nicht mehr. Es hat keinen Sinn, sie substantiell zu kommentieren“, so der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow lt. RIA Novosti. Die Amtszeit des Nato-Generalsekretärs endete offiziell bereits am 31. Juli und deshalb seien seine Erklärungen nicht im Namen der Nato, sondern vielmehr als Organisator des am 04. September geplanten Nato-Gipfels in Wales. Konaschenkow sieht Rasmussens künftige Karriere in Abhängigkeit zur „Promotion dieses Events“ stehen.

„Was ein Rasmussen absondert, könnte die Diskussionen gegen Moskau am Leben erhalten, aber Schaden kann er nicht mehr anrichten“, mag das Motiv Washingtons sein, den Dänen noch verbal gewähren zu lassen.

Das Durchsetzen der eigenen Interessen in der Ost-Ukraine rutscht etwas in den Hintergrund. Die USA scheint inzwischen größere Probleme mit den IS-Kämpfern im Nahen Osten zu haben.
Der syrische Staatschef Assad durchläuft derzeit eine „Mutation“ vom einstigen „Feind der freien Welt“ zu einem wichtigen Verbündeten. Da kommen ein bereits kalibrierter Rasmussen und sein Endlosband gerade recht.





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