Erhöhte Nervosität in der Deutschen Bank wegen Libor-Ermittlungen?

Libor-Skandal-


Bei der Deutschen Bank herrscht scheinbar eine interne „Unruhe“. Die durch die EU-Kommission geleiteten Untersuchungen zu den Manipulationen am Referrenzzinssatzes Libor sowie den angekündigten Milliarden-Strafen, wirken auf das größte Kreditinstitut Deutschlands offenbar motivierend.

Bankenkartell

Auf die Deutsche Bank würden bei Überführung horrende Bußgelder warten

Interne Untersuchungen wurden scheinbar ausgeweitet

Geht bei der Deutschen Bank nun der Schrecken um? Die zu zahlenden Strafen aufgrund „sehr undurchsichtiger“ Geschäftspraktiken scheinen in die Höhe zu schnellen. Vorgenommene Maßnahmen am Londoner Interbankenzinssatz Libor sollen nachträglich mit einem sehr hohen Preis ausgeschildert werden.

Die EU-Kommission kündigte Geldbußen in Milliardenhöhe für die Banken an, die bei den manipulativen Eingriffen im Libor-Zinssatz beteiligt waren. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia hätte die Handhabe, die Bußgeldhöhe auf 30 Prozent des Jahresumsatzes festzulegen. Selbst wenn es sich wieder auf einen Vergleich nach den Verhandlungen herauslaufen sollte, so könnten die auferlegten Strafen empfindlich zusetzen.

Für kooperierende Geldhäuser soll es „mildernde Umstände“ geben. Die Bußgelder werden deutlich geringer ausfallen, so die Versprechungen der EU-Kommission. Offenbar ein starker Anreiz für die Deutsche Bank. Zu den internen Untersuchungen scheint ein weiterer Gang zugelegt worden zu sein.

Rund 50 Mitarbeiter der Deutschen Bank sollen eine interne Einladung für Gespräche (Anhörung?) erhalten haben, wie Handelsblatt (Montagausgabe) aus Finanzkreisen erfahren haben will. Im Mittelpunkt der „Unterhaltungen“ sollen ggfs. vorgenommene Handlungen bei der Manipulation des Referenzzinssatzes Libor stehen. Die Ermittlungen seien bereits in der vorherigen Woche begonnen worden. Den eingeladenen Mitarbeitern stehe es frei, einen Zeugen und einen Rechtsanwalt beiseite stehen zu haben.

Offenbar haben die bisherigen Auswertungen der hausinternen E-Mails durch den Wirtschaftsprüfer Ernst & Young dazu geführt, intensivere Untersuchungen einzuleiten.

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