Einweihung des EZB-Hauptgebäudes von Blockupy Protest begleitet

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Am Mittwoch findet die offizielle Einweihungsfeier des neuen EZB-Hauptgebäudes in Frankfurt am Main statt. Zeitgleich organisiert die „Blockupy-Bewegung“ eine Demonstration gegen die Zentralbank als Bestandteil der umstrittenen Troika.

EZB

Protest gegen die neue 1,3 Mrd. Euro teure EZB-Zentrale sowie die Sparpolitik der Troika

Hessens Innenminister will gegen Gewalt hart durchgreifen

Am kommenden Mittwoch werden sich in Frankfurt a. M. voraussichtlich tausende Menschen in Bewegung setzen, um gegen die Europäische Zentralbank (EZB) aufgrund ihrer Beteiligung an der Sparpolitik zu protestieren. Der Zeitpunkt fällt mit der geplanten Einweihung des neuen EZB-Gebäudes zusammen.

Der hauptsächliche Grund für den Protest „Blockupy“ sei die Angehörigkeit der EZB bei der Troika und ihrer Sparpolitik, die so viele Menschen in die Armut gedrängt habe. Deshalb sieht Ulrich Wilken, einer der Organisatoren der „Blockupy“ -Bewegung, den Protest in der Nähe der neuen rund 1,3 Milliarden Euro teuren EZB-Zentrale vor, wie Kathimerini (Montag) berichtete.

Für den kommenden Mittwoch werden rund 10.000 Menschen erwartet, um sich dem Protest anzuschließen. Davon 7.000 Personen aus Deutschland und 3.000 Menschen aus dem Ausland.

Gegenüber der Leipziger Volkszeitung erklärte Hessens Innenminister, dass er gegen Gewalt entschieden vorgehen werde. Die Polizei werde gegen Personen hart durchgreifen, die das freiheitliche Demonstrationsrecht durch Gewalt gegen andere oder Sachgegenstände missbrauchen.

Zur Aktion angekündigt haben sich u.a. Politiker der griechischen Syriza-Partei, Urban Priol (Kabarettist), Miguel Urban (Mitbegründer „Podemos“) und die Politikerin Sahra Wagenknecht (Linke).





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