Dynamischer Arbeitsmarkt April 2015 – Unternehmen suchen Personal

Konjunktur-


Die Unternehmen suchen nach Arbeitnehmern. Laut dem ifo Beschäftigungsbarometer war der Arbeitsmarkt im April 2015 sehr dynamisch und die Industrie zeige dank des starken Konsums eine hohe Einstellungsbereitschaft.

Industrie

Die Verbraucher konsumieren und generieren dadurch ihre eigenen Arbeitsplätze

Die Baubranche hinkt dem Arbeitsmarkt-Trend deutlich hinterher

Im deutschen Arbeitsmarkt ist nach wie vor viel Schwung. Im April 2015 zeigte sich bei den Groß- und Einzelhändlern eine verstärkte Bereitschaft, die Belegschaft mit weiterem Personal aufzustocken, so das Münchner ifo-Institut. Das Einstellungsverhalten der Industrie zeige die derzeit sehr gute Lage in den Branchen. Wie auch im Vormonat ist die Dynamik lt. ifo Beschäftigungsbarometer im Dienstleistungssektor am stärksten ausgeprägt. Eine Folge der gegenwärtig hohen Konsumfreude in Deutschland, so die Münchner Ökonomen.

Lediglich in der Bau-Branche muss eher von einer geringeren Beschäftigungsdynamik ausgegangen werden.

Auf das „große Arbeitsplatzsterben“ aufgrund der Mindestlohnregelung muss offensichtlich noch etwas gewartet werden. Das ifo-Institut rechnete vor gut einem Jahr mit bis zu 900.000 vernichteten Arbeitsplätzen. Eine Zwischenbilanz nach den ersten 100 Tagen Mindestlohn wies noch auf keinen Abbau der Arbeitsplätze hin.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) sieht in der gegenwärtig aufstrebenden Konjunktur nur ein schwaches Fundament aufgrund vorliegender Sondereffekte. Im Jahr 2016 werde die Wirtschaft abkühlen und die negativen Folgen des Mindestlohns zum Tragen kommen.





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