Dt. Wirtschaft bereits von Drittstaaten-Fachkräften abhängig

Arbeitsmarkt –


Die deutsche Wirtschaft sei bereits heute schon abhängig von zugewanderten Fachkräften aus Drittländern. Der Fachkräftemangel werde immer dramatischer, obwohl die Konjunktur stagniert.

Negativzinsen

Wie bei den Zinsen – Lohnerwartungshaltung muss möglichst gedrückt werden

Alleine die Inder sorgen in MINT-Jobs für 5,2 Mrd. € Wertschöpfung

Die Delle in der Konjunktur ist bereits dermaßen ausgeprägt, dass nicht nur eine Rezession als sehr wahrscheinlich gehandelt wird, sondern schon messbare Einflüsse auf den Arbeitsmarkt stattfinden. Der Beschäftigtenzuwachs stagniert ebenso wie der Abbau der Arbeitslosigkeit. Ein Phänomen scheint jedoch von diesen Entwicklungen unbeeindruckt zu sein. Der stetig wachsende Mangel an Fachkräften. So übte sich jüngst wieder das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in Alarmismus, indem es gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag) mehr Zuwanderung aus Drittsaaten postulierte.

In den Kerngebieten der deutschen Wirtschaft seien die Zuwanderer nicht mehr wegzudenken. Schon heute trügen die zugewanderten Fachkräfte in akademischen MINT-Berufen stark bei. Zwischen dem 31. Dezember 2012 und dem 30. Juni 2019 nahm die Beschäftigung von Drittland-Zuwanderer von 30.300 auf ca. 75.900 zu. Ein Anstieg um 45.600 MINT-Fachkräften. Dabei seien die Hauptursprungsländer der Zuwanderer Irak, Eritrea, Syrien und Afghanistan gar nicht mitgezählt.

Besonders stark angestiegen sei die Zahl der Beschäftigten in sozialversicherungspflichtigen Berufen, die von Indern besetzt seien. Seit Ende 2012 stieg deren Zahl lt. IW um über 310 Prozent an. Die Wertschöpfung dieser Beschäftigten alleine betrage rund 5,2 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Beschäftigten aus EU-Ländern oder EU-nahen Ländern (Norwegen, Schweiz) lediglich um 69 Prozent.

„Wir wollen geringere Löhne bezahlen“ – Wäre wenigstens ehrlich

Der Fachkräftemangel ist ein Mythos. Die Verwandlung des deutschen Arbeitsmarktes in den „erfolgreichsten Niedriglohnsektor Europas“ half wegen dem ewigen Wachstumszwang nur temporär für weitere erwartete Gewinnsteigerungen bei den Nutznießern. Da die „Lohnvorstellungen“ der deutschen Arbeitnehmer, wohl auch speziell im MINT-Gebiet, noch zu hoch geschraubt sind, müssen eben Zuwanderer her, deren Vorstellungen mit mehr „Bescheidenheit“ begleitet sind. Bereits heute ist in der Leiharbeiter-Branche rund ein jeder Dritte Arbeitnehmer ein Zuwanderer. Der Unterschied bei den an deutschen und zugewanderten Fachkräften gezahlten Gehältern ist bereits heute krass ausgebildet. Daher zieht sich der lukrative Fachkräftemangel durch jegliche Sparten durch.

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