Dt. Exportindustrie baute im April 2018 Überschüsse weiter aus

Konjunktur-


Die deutsche Exportindustrie baute ihre Überschüsse in der Außenhandelsbilanz auch im April 2018 weiter aus. Auf Jahressicht stiegen die Ausfuhren stärker an als die Einfuhren.

Ausfuhren in Drittländer auf 44,1 Mrd. Euro angestiegen

Industriegewerbe
Wirtschaft exportiert unvermindert

Die Industrie und Dienstleister exportieren ungebremst. Im April 2018 stiegen die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahres-April um 9,3 Prozent auf 110,3 Milliarden Euro an. Zwar stiegen auch die Importe, doch der Ausbau fiel auf Jahressicht mit einem Plus von 8,2 Prozent auf 89,9 Milliarden Euro geringer aus.

Damit schloss die Außenhandelsbilanz lt. Destatis im April 2018 mit einem Überschuss von 20,4 Milliarden Euro ab. Dennoch schwächte sich die „Export-Wut“ gegenüber dem Vormonat März etwas ab. Die Ausfuhren lagen kalender- und saisonbereinigt um 0,3 Prozent niedriger. Gleichzeitig stiegen die Einfuhren um 2,2 Prozent an.

Der Wert der Ausfuhren in den Euroraum lagen im April 2018 bei 41,9 Milliarden Euro (+9,6 %). Die Einfuhren aus den Ländern der Währungsgemeinschaft betrugen insg. 33,6 Milliarden Euro (+9,3 %). In die gesamte EU gingen im April 2018 Waren im Wert von 66,2 Milliarden Euro und im gleichen Zeitraum wurden Waren im Wert von 51,8 Milliarden Euro importiert.

Im April 2018 nahmen die Exporte in Drittländer auf Jahressicht um 9,9 Prozent auf 44,1 Milliarden Euro zu, während die Importe aus Ländern außerhalb der EU um 7,3 Prozent auf 38,0 Milliarden Euro anstiegen.


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