Dt. Autoindustrie hat gewichtige Rolle ersatzlos verloren

Lockdown-Desaster –


Die große Rolle in der deutschen Wirtschaft wird die Autoindustrie zukünftig nicht mehr haben. Zu massiv sind die bisherigen Einschläge in das einstige Konjunktur-Zugpferd. Für zahlreiche kleineren Zulieferer kommt das Aus erst noch.

Autoindustrie

Deutsche Autoindustrie hat „Goldenes Zeitalter“ bereits hinter sich gelassen

Deutsche Autoindustrie verlor massiv an Gewicht – Ohne Ersatz

Nach rund 10 besonders fetten Jahren für die deutsche Autoindustrie folgten die ersten Niederschläge aufgrund des sog. Abgasskandals mit anschließenden Frontalangriffen gegen die Dieselsparte wegen kaum bis gar nicht nachweisbarer Anteile des in der Luft natürlich vorkommenden Feinstaubs. Neben der am Hals der deutschen Autoindustrie auch mithilfe der forcierten E-Antriebstechnik immer stärker angezogenen Garrotte schwächelte mit Chinas Konjunktur inzwischen auch einer der größten Abnehmer der Automobilindustrie und deren Zulieferer. Mit der jüngst wegen Corona begründeten Lockdown-Verordnung wurde das (ehemalige) Zugpferd der deutschen Wirtschaft endgültig auf die Reservebank geschickt.

Im April standen die Fließbänder beinahe komplett still. Die Produktion krachte um mehr als 70 Prozent ein. Doch selbst nach den wohlwollend aussehenden Lockerungen, mit der sog. 2. Welle stets in der Hinterhand, kommt die Autosparte nicht mehr in Schwung. Der endgültige Genickbruch gelang bisher noch nicht, aber diese entscheidende Rolle für die gesamtdeutsche Wirtschaft wird der Autobranche voraussichtlich nicht mehr zukommen.

Derzeit sind rund 60 Prozent der in der Autoindustrie beschäftigten Arbeitnehmer in Kurzarbeit, so das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Dazu stehe ein massiver Stellenabbau in Aussicht und dieser wird eine Anzahl im sechsstelligen Bereich treffen. Dazu wirke sich die noch immer als Pandemie definierte Covid-Krankheit besonders negativ aus, da sich die Autobranche bereits im Prozess befand, sich dem neuen Umfeld anzupassen. Noch stünden die großen Zulieferer noch auf relativ stabilen Beinen. Dies treffe mitnichten auf die kleineren und vor allem spezialisierten Zulieferfirmen zu. Bei diesen Unternehmen summierten sich die negativen Folgen von Technologiewandel, Wirtschaftsabschwung und „Corona Pandemie“ auf.

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