Die Klagen gegen Deutsche Bank reißen nicht ab – Salve aus Dubai

Deutsche Bank-


Die laufenden Anklagen und Rechtsstreitigkeiten bei der Deutschen Bank nehmen scheinbar einen festen Platz bei den täglichen Geschäftsabläufen ein. Das zurückgelegte Kapital in Milliardenhöhe könnte durchaus ausgeschöpft werden. Die „Salven“ aus In- und Ausland kommen aus allen Richtungen.

Banken Manipulationen

Sünden aus der Vergangenheit holen stets die Gegenwart ein

Zu den schwebenden Verfahren gesellen sich neue Fälle

Das Fließband dient den Unternehmen für eine zügige und unterbrechungsfreie Fertigung. Bei der Deutschen Bank scheint das laufende Band für einen fließenden Wechsel der abgefertigten und neu zugetragenen Klagen zu sorgen.

Libor-Manipulationen, Derivate Bewertungen, umstrittener Handel mit Agrar-Rohstoffen, Hypothekenmarkt in den USA und im Visier der italienischen Traditionsbank Monti dei Paschi. Auszüge aus einem ganzen Paket von schwebenden Verfahren und Vorwürfen. Wohl nicht grundlos erhöhte die größte Bank Deutschlands im Frühjahr 2013 das Rücklage-Budget für „erwartete Rechtsstreitigkeiten“ um 600 Millionen Euro auf insg. 2,4 Milliarden Euro. Inzwischen ist die „interne Justizkasse“ mit mehr als 4 Milliarden Euro gefüllt. Eine konkrete Verwendung des stolzen Kapitals wird offenbar durchaus erwartet.

Erst vergangene Woche ist die Deutsche Bank mit einem „Schrecken“ davon gekommen. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden, dass der vorgelegte Jahresabschluss 2011 in seiner Form gültig ist. Die Erben des inzwischen verstorbenen Medienunternehmers Leo Kirch haben es in einem Fall ihrer „Serien-Klagen“ auf die „Vorsorge einer möglichen Schadenersatzzahlung“ durch die Deutsche Bank abgesehen. Sie fochten die Jahresbilanz 2011 an und wurden letztendlich vom Oberlandesgericht abgewiesen.

Nun erreicht die Deutsche Bank jedoch eine „neuartige“ Klage aus dem Orient. Die Finanzaufsichtsbehörde in Dubai wirft dem Bankenprimus eine mangelhafte Kooperation in einem Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche vor. Wichtige Informationen sollen demnach vorenthalten werden.

Bereits im Juli 2013 soll die Deutsche Bank lt. manager-magazin.de (Montag) dazu aufgefordert worden sein, Informationen über Namen und Konten der Kunden in der Vermögensverwaltung Preis zu geben. Dieser „Bitte“ sei die Bank jedoch nicht vollständig nachgekommen.

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