Die Hälfte der Anleger geht im April 2015 von einem „Grexit“ aus

sentix EBI April 2015-


Griechenland wird innerhalb der kommenden 12 Monate die Eurozone verlassen. Von einem „Grexit“ geht zumindest knapp die Hälfte der Anleger aus. Der Sentix Euro Break-up Index (EBI) steuerte im April neue Höhenflüge an.

Euro-Austritt

Griechenlands Euro-Austritt wird im April 2015 als zu 48,3 Prozent wahrscheinlich eingeschätzt

Zypern wird als Euro Abschiedskandidat ebenfalls hoch gehandelt

Die Einschätzungen der Anleger und Investoren zu einem möglichen Austritt Griechenlands decken sich im April 2015 mit den Reaktionen in den Finanzmärkten. Knapp die Hälfte der von Sentix befragten Marktteilnehmern rechnet mit einem „Grexit“ innerhalb der nächsten 12 Monate.

Der Anstieg um weitere 12,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat ist signifikant und der auf Griechenland bezogene EBI steuert den vergangenen Zeiten Mitte 2012 entgegen. Der gesamte sentix Euro Break-up Index April 2015 erreichte 49,0% und mit einem Anteil von 48,3% handelte sich Griechenland das mit Abstand größte Misstrauen der Investoren ein.

Zypern folgt abgeschlagen mit einem EBI von 10,6% an der zweiten Stelle. Ein relativ niedriger Wert, aber im Vergleich zum drittplatzierten Portugal (1,9%) mit einem erheblichen „Misstrauensvotum“ der Investoren behaftet.

Der zusammenfassende sentix Euro Break-up Index beträgt für den Monat April 2015 49,0% (März 2015 36,8%). Dieser Wert beschreibt die Wahrscheinlichkeit für das Ausscheiden mindestens eines der Euro-Länder aus der Währungsgemeinschaft innerhalb der kommenden 12 Monate.

Die „Top 5“ im Sentix Euro Break-up Index April 2015

Land EBI – Euro Austritts-Wahrscheinlichkeit Veränderung
Griechenland 48,3% +12,8
Zypern 10,6% +2,0
Portugal 1,9% +0,4
Finnland 1,9%
Spanien 1,5%

Quelle: sentix

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