Die größte Sorge des Bundesbürgers gilt der Familie

Gesellschaft-


Die größte Sorge des Bundesbürgern dreht sich um das Wohlergehen der Familie bzw. von Familienmitgliedern. Geld und die eigene Gesundheit folgen erst danach.

Ängste und Sorgen: Männer sind gelassener als Frauen

Familie
Das Familienglück hat höchste Priorität

Wenn dem deutschen Bundesbürger eine Sorge plagt, dann ist es vor allem das Wohlergehen der Familie. Die Angst, einen nahestehenden Verwandten zu verlieren, teilen sich rund 60 Prozent der Bundesbürger, so eine vom Versicherer Gothaer beauftragte Forsa-Studie. Erst an zweiter und dritter Stelle kommen die Sorgen rund ums Geld und die eigene Gesundheit. Mehr als die Hälfte aller Befragten fürchten um ihre fürs Leben ausreichende Rente oder Rücklagen im Alter. Rund 40 Prozent sorgen sich darum, dass die Ersparnisse nicht sicher sind.

Rund ein Drittel der Bundesbürger hat Angst vor einem sozialen Abstieg. Anteilig ist des fast die Hälfte der Befragten mit einem Nettoeinkommen von weniger als 1.5000 Euro im Monat. Die Besserverdienenden zeigen sich etwas gelassener. In der höheren Einkommensgruppe sorgt sich rund ein Viertel um den sozialen Status.

Vor schweren Krankheiten fürchtet sich fast die Hälfte der Befragten und ein Drittel zeigt sich besorgt über einen möglichen Unfall. Ein Viertel sieht Terroranschläge als ein mögliches Risiko für das eigene Leben. Rund 30 Prozent haben Angst, Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden.

Der Erhalt des Arbeitsplatzes ist relativ wenig umsorgt. Lediglich ein Fünftel fürchtet um die Arbeitsstelle. Nur 17 Prozent der Befragten fürchtet, die Anforderungen im Beruf oder im Privaten nicht gewachsen zu sein.

Frauen sind lt. Umfrageergebnisse sorgenvoller als Männer. Mehr als zwei Drittel der befragten Frauen haben Angst vor dem Verlust von Familienmitgliedern. Bei Männern ist es nur rund die Hälfte. Rund 40 Prozent der Männer fürchtet sich vor schweren Erkrankungen, aber rund die Hälfte der Frauen.


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