Deutschlands Wirtschaftswachstum angezählt – Konjunktur kühlt 2016 ab

Konjunktur-


Das deutsche Wirtschaftswachstum werde derzeit von niedrigen Energiepreisen getragen und da mit einer baldigen Erholung der Rohölmärkte zu rechnen sei, dürfte auch die „boomende Konjunktur“ Deutschlands bereits angezählt sein. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) rechnet im Jahr 2016 mit einem merklichen Abkühlen der Wirtschaft.

Abgänge

Deutschlands Konjunktur ist angezählt – Wirtschaft profitiert nur von externen Einflüssen

Ölpreise, Mindestlohn und regulierte Zeitarbeit bremsen Konjunktur aus

IW rechnet mit einem Wirtschaftswachstum von rund 2,25 Prozent im Jahr 2015, gefolgt von deutlich niedrigeren 1,5 Prozent im Jahr 2016. Deutschlands Aufschwung werde derzeit nur von „Sondereffekten“ getragen, die jedoch nur von kurzer Dauer seien.

Bereits im kommenden Jahr 2016 werde die Wirtschaftsleistung deutlich an Schwung verlieren. Der Ölpreis kehrte voraussichtlich in die Richtung alter Höhen zurück und ebenso sei mit steigenden Importpreisen und Lohnkosten zu rechnen. Deutschland werde seine „Wellblechkonjunktur“ beibehalten, so das IW.

Besonders dämpfende Faktoren werden derzeit noch vom ausgesprochen lebhaften Konsum überdeckt, aber der anwachsende Lohnkostendruck und die „beschäftigungspolitisch problematischen Regulierungsschritte, wie etwa der Mindestlohn oder die avisierte Regulierung der Zeitarbeit“, werden die noch im Jahr 2015 erreichten Zuwächse bei der Erwerbstätigkeit stark eindämmen, so das IW. Mit dem Nachlassen des boomenden Konsums entfalten die bremsenden Faktoren ihre Wirkung.





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