Deutschlands Russland-Exporte setzen Talfahrt beschleunigt fort

Konjunktur-


Die Talfahrt des Russland-Exports setzte sich fort und nahm sogar an Fahrt auf. Im ersten Halbjahr 2015 ging das Volumen der von Deutschland in die Russische Föderation exportierten Waren um ca. 31 Prozent zurück.

Konjunkturabschwung

Sanktionen gegen Russland treiben Deutschlands anteiliges Exportvolumen in die Tiefe

Die Exporteinbrüche in Deutschland scheinen nicht zu kümmern

Die von der Bundesregierung ausgelegte Saat gedeiht prächtig. Die im vergangenen Jahr gegen Russland verhängten Sanktionen brachten inzwischen eine stattliche gewachsene Pflanze des Übels hervor. Das Exportvolumen der deutschen Unternehmen gen Russland schrumpfte innerhalb den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 auf 10,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang um rund 31 Prozent, so lt. Deutsche Wirtschafts Nachrichten (Montag) die Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) .

Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, ging noch vor wenigen Wochen von einem Rückgang von ca. 33 Prozent bis zum Jahresende aus. Diese Einschätzung dürfte damit überholt worden sein.

Der Bundesregierung scheint diese Entwicklung aber nur wenig auf den Magen zu schlagen, denn eine Stellungnahme, geschweige eine Abkehr von dieser Sanktionspolitik, blieben bisher aus. Dafür bekräftigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehrmals, an den „notwendigen Sanktionen“ festhalten zu wollen.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die antreibende Kraft für das Verhängen der Sanktionen in Washington zu finden ist. Die „Gefolgschaft EU“ setzte die Pläne der US-Regierung willig um. Russlands Präsident Wladimir Putin reagierte umgehend mit Gegensanktionen. Abgestraft wurden mit den Importverboten zahlreicher Lebensmittel vor allem die landwirtschaftlichen Betriebe.

Bis zum Jahresende 2014 zeichnete sich die Milliardenverluste deutlich ab und Putin zeigte sich „erstaunt“ darüber, dass folgerichtig das Umsatzvolumen zwischen Russland und der EU eingebrochen sei, aber sich der Handel mit den USA in einem Aufwind befände. Die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Russland sind im Vergleich zur EU sehr gering, aber dennoch scheint das Kalkül, die EU mit dem Sanktions-Diktat empfindlich zu treffen, um die eigene Wirtschaft näher an den Kuchen zu bringen, voll aufzugehen.





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