Deutschlands Konjunktur 2015 wird schwächer ausfallen

Konjunktur Deutschland-


Deutschlands Konjunktur wird im Jahr 2015 voraussichtlich weniger stark zulegen als bisher angenommen. Das DIW korrigierte die eigenen Prognosen für das laufende Jahr deutlich nach unten. Der Wirtschaftsaufschwung werde derzeit von Sonderfaktoren bestimmt.

Ökonomen

Kurz vor dem Ende eines Quartals stehen wieder Prognosen-Anpassungen an

Prognosen des DIW und der Bundesbank nun fast gleichauf

Man blickt inzwischen etwas pessimistischer, bzw. realistischer in die Zukunft. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland dürfte weniger schwungvoll ausfallen als bisher angenommen. Davon geht jetzt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) aus.

Die Wirtschaft wird bis Ende 2015 voraussichtlich um 1,8 Prozent angewachsen sein und nicht wie vom DIW bisher angenommen um 2,2 Prozent. DIW-Präsident Marcel Fratzscher spricht über die Konjunktur von mehr „Schein als Sein“. Die Wirtschaft erscheine im Augenblick stärker als sie in Realität ist. Der Aufschwung sei überwiegend vom niedrigen Ölpreis und dem niedrigen Euro-Wechselkurs generiert worden. Das seien lediglich Sondereffekte.

Auf der anderen Seite lauerten große Risiken, allen voran die nach wie vor ungelöste Griechenlandkrise. Dieses Risiko dürfe nicht unterschätzt werden, die Ansteckungsgefahr für die deutsche Wirtschaft nach einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone sei groß.

Das DIW senkt die Wachstumsprognosen nach unten und die Deutsche Bundesbank hob das Plus in der Wirtschaft für Ende 2015 Anfang Juni etwas an. Mit der jeweiligen Einschätzung von 1,7 Prozent (Bundesbank) und 1,8 Prozent (DIW) fand man schon beinahe einen gemeinsamen Nenner. Nun darf sich an den aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen nichts ändern, sonst passen die Prognosen erneut nicht mehr.





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