Deutsche Wirtschaftsbranchen halten für 2014 am Optimismus fest

Konjunktur Deutschland-


Na, dann mal mit Schwung in das kommende Jahr 2014. IW Köln befragte die Wirtschaftsverbände Deutschlands über ihre Erwartungen für die kommenden zwölf Monate. Das „große Fass“ bleibt zwar verschlossen, dennoch erwartet die Mehrheit der Wirtschaftszweige höhere Investitionen, mehr Umsätze und bessere Geschäfte als noch im laufenden Jahr.

Industrie

Konjunktur 2014: Bereits jeder kleine Schritt nach vorne ist ein Grund zur Freude

Robuste Konjunktur bietet Fundament für Optimismus

Das Jahr 2014 darf getrost kommen, es kann nur besser werden. Die Mehrheit der Wirtschaftsverbände in Deutschland blickt mit Zuversicht in die kommenden zwölf Monate. Mit 26 von insgesamt 48 Verbänden, die eine verbesserte wirtschaftliche Lage erkennen wollen, ist der Optimismus allerdings nicht gerade überschwänglich.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hörte sich bei den bundesweiten Wirtschaftsverbänden um, wie es derzeit mit den Ausblicken auf das Jahr 2014 bestellt ist. Demnach erwarten die meisten Mitgliedsunternehmen größere Investitionen und auch bessere Geschäfte als noch im laufenden Jahr 2013.

Am Ende 2014 werden Produktion und Umsätze gegenüber 2013 angestiegen sein, so die Einschätzung von 34 der insg. 48 Wirtschaftszweigen in Deutschland. Lediglich in sieben Wirtschaftsbranchen wird mit einem getrübten Blick in die nahe Zukunft gesehen.

Antriebsfeder für diesen mehrheitlichen Optimismus bei den Verbänden sei die robuste Konjunktur in Deutschland. Darüber hinaus zeigten die Zeichen im Euroraum auf den Pfad der Besserungen. Obwohl die Wachstumsimpulse aus den Schwellenländern Südamerikas und Asien als relativ schwach empfunden werden, wollen im kommenden Jahr 2014 die meisten Unternehmen zumindest im gleichen Volumen investieren wie noch im laufenden Jahr. Eine Aufstockung der Investoren werde von insg. 16 Wirtschaftszweigen geplant.

Im Arbeitsmarkt wird es voraussichtlich jedoch nicht zu umfangreichen Änderungen kommen. Den Betrieben, die eine Aufstockung ihres Personals einplanen, stehen ungefähr ebenso viele Unternehmen gegenüber, die den Abbau im Personalbestand anstreben. Einen Stellenabbau soll es im kommenden Jahr bei drei von insg. sechs Verbänden der Finanzbranche geben.

Mit der Erwartung von guten Geschäften durch hohen Investitionsbedarf blickt unter allen Branchen der Zweig Maschinenbau besonders optimistisch ins Jahr 2014. Der sich auch im kommenden Jahr fortsetzende Immobilien-Boom lässt ebenso die Baubranche den Jahreswechsel „beschwingt“ angehen.

„Das sind erfreuliche Zahlen. Schon lange nicht mehr hat die deutsche Wirtschaft so positiv in die Zukunft geschaut. Aber ohne die Unsicherheiten, die der unzureichende Koalitionsvertrag für die Unternehmen mit sich bringt, wäre das Ergebnis sicher noch besser ausgefallen“, so das Resümee von Prof. Michael Hüther, Direktor des IW.

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