Deutsche Verbraucher sind so optimistisch wie nie – Trotz Euro-Schuldenkrise

Die Kategorien zum Konsumentenverhalten

Kategorie Möbel

Vor allem Junge wollen Möbel kaufen.
Die Deutschen wollen in den nächsten drei Monaten vor allem Möbel kaufen. Das gab jeder Fünfte an. Dabei planen mehr Jüngere (32 Prozent) als Ältere (11 Prozent) einen Möbelkauf.

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Große Haushalte haben einen hohen Möbelbedarf
Einen besonders hohen Bedarf scheinen große Haushalte mit über drei Personen zu haben (27 Prozent). Zum Vergleich: nur 15 Prozent der Ein-Personen-Haushalte planen ebenfalls einen Möbelkauf.

Besonders Besserverdienende planen neue Möbel
Je höher das Nettoeinkommen ist, desto eher planen die Deutschen in den kommenden drei Monaten neue Möbel zu kaufen (27 Prozent). Geringverdiener planen nur zu 11 Prozent neue Einrichtungsgegenstände ein.

Wohnzimmermöbel sind die Nummer 1
Besonders beliebt sind dabei Wohnzimmermöbel (46 Prozent), gefolgt von Schlafzimmermöbeln (31 Prozent) und Küchenmöbeln (19 Prozent).

Kategorie Elektrogeräte

Nummer Zwei der Beliebtheitsskala
Neben Möbeln stehen teure Elektrogeräte ab 500 Euro hoch im Kurs: 17 Prozent planen in den nächsten Monaten eine entsprechende Anschaffung.

Elektrogeräte sind Männersache
Männer sind stärker interessiert, Elektrogeräte zu erwerben. 20 Prozent der Männer planen im Vergleich zu 14 Prozent der Frauen einen entsprechenden Kauf.

Teure Geräte besonders bei Besserverdienenden beliebt
Besserverdienende planen zu 31 Prozent die Anschaffung eines teuren Elektrogeräts. Bei Geringverdienern plant das nur jeder zehnte Konsument.

Kategorie Reisen

Deutschland einig Reiseland
Sehr beliebt sind Reisen im Wert von über 1.250 Euro. 14 Prozent der Deutschen wollen in den nächsten Monaten eine solche Reise buchen. Das ist zwar ein Rückgang von knapp drei Prozent im Vergleich zum Frühjahr – da stand aber noch der Sommerurlaub vor der Tür, für viele Deutsche der einzige Jahresurlaub.

Mit dem Alter kommt die Reiselust
Ältere Menschen sind dabei reisefreudiger. Jeder fünfte über 55-Jährige plant eine entsprechende Reise, bei den 14- bis 21-Jährigen sind das nur fünf Prozent, bei den 22- bis 34-Jährigen noch neun Prozent.

Einen Urlaub kann sich nicht jeder leisten
Teure Reisen sind häufig mit einem höheren Nettoeinkommen verbunden. 26 Prozent aller Besserverdienenden planen eine Reise, bei den Geringverdienern sind das nur fünf Prozent. Zwei-Personen-Haushalte planen dabei doppelt so oft eine Reise wie größere Familien: Jeder Fünfte plant gegenüber jedem Zehnten in den kommenden drei Monaten eine teure Reise anzutreten.

Kategorie Auto

Gebrauchtwagen besonders beliebt
Fünf Prozent aller Befragten planen in den nächsten drei Monaten ein Auto zu kaufen. Ein Gebrauchtwagen (55 Prozent) steht dabei höher im Kurs als ein Neuwagen (41 Prozent). Gerade die jüngere Zielgruppe ist hier investitionsfreudig: rund acht Prozent wollen sich ein Auto leisten.

PKW-Kauf richtet sich nach Einkommen
Eng damit verbunden ist auch die Höhe des Einkommens. Acht Prozent der Besserverdienenden wollen sich in den nächsten drei Monaten ein Auto kaufen.

Keine Entscheidung in der Geschlechterfrage
Offensichtlich ist ein Autokauf aber keine reine Männersache: Fast gleich viele Frauen wie Männer wollen sich in den nächsten Monaten ein Auto kaufen.

Kategorie Motorrad

Junge Männer wollen Motorräder
Im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Kaufabsicht bei den Motorrädern stabil. Gerade junge Männer planen einen entsprechenden Kauf.

Trend zur gebrauchten Maschine festigt sich
23 Prozent der Befragten, die ein Motorrad kaufen wollen, wünschen sich ein neues, 77 Prozent haben Interesse an einem gebrauchten Fahrzeug. Zum Vergleich: Vor einem Jahr stimmten 26 Prozent für neu und 70 Prozent für gebraucht.

Kategorie Sparverhalten

Trotz Krise wird investiert
Die wirtschaftliche Krise scheint wenig Einfluss auf das Sparverhalten der Deutschen zu haben. Fast drei Viertel gaben an, genauso sparsam wie im ersten Halbjahr zu sein. Lediglich 17 Prozent gaben an, etwas oder gar viel sparsamer zu sein.

Junge westdeutsche Männer sind weniger sparsam
Vor allem Jüngere (15 Prozent der 14- bis 21-Jährigen), Männer (11 Prozent) und Westdeutsche (9 Prozent) halten sich selbst für weniger sparsam.

Kategorie Kreditbereitschaft

Kredite beliebt wie nie
Die Bereitschaft, Konsumgüter mit Hilfe eines Kredits zu finanzieren, ist ebenfalls auf hohem Niveau: Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) kann sich vorstellen, mindestens eine der geplanten Anschaffungen über einen Kredit zu finanzieren. Im Vergleich zum letzten Verbraucherindex im Frühjahr 2011 ist das Vertrauen in Kreditfinanzierungen damit um rund fünf Prozentpunkte gestiegen.

Die Jugend vertraut auf Kredite
Die jüngere Zielgruppe beweist stärkeres Vertrauen in eine Finanzierung: Knapp ein Viertel kann sich vorstellen, eine größere Anschaffung mit Hilfe eines Kredits zu finanzieren. Bei den über 55-Jährigen ist das nur jeder Zehnte.

Besserverdienende nehmen seltener Kredit auf
Dabei fällt auf, dass Personen mit einem niedrigeren Einkommen häufiger auf eine Finanzierung angewiesen sind. 22 Prozent der Geringverdiener würden einen Kredit aufnehmen; bei den Besserverdienenden sind das nur 14 Prozent.

Kreditaufnahme ist für viele wahrscheinlich
Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage gaben neun Prozent der Befragten an, dass eine Kreditaufnahme zur Anschaffung teurer Produkte wahrscheinlich oder gar sehr wahrscheinlich ist. 12 Prozent spielen immerhin mit dem Gedanken. Männer stehen mit 11 Prozent einem Kredit offener gegenüber als Frauen (6 Prozent). Größere Haushalte mit fünf Personen oder mehr halten eine Kreditaufnahme mit 16 Prozent für wahrscheinlicher als Ein-Personen-Haushalte (7 Prozent).

Zur Umfrage:
Vom 05.09.2011 bis 16.09.2011 wurden bei einer repräsentativen Zufallsumfrage 2.000 Personen ab 14 Jahren telefonisch befragt.Die Umfrage bietet einen Einblick in das Verbraucherverhalten der Bevölkerung. Die Ergebnisse stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verbrauchergruppen heraus.

Informationen CreditPlus Bank Konsumentenkredit

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Quelle zum Artikel: Pressebericht 13.10.2011

2 Gedanken zu „Deutsche Verbraucher sind so optimistisch wie nie – Trotz Euro-Schuldenkrise

  • 26. Oktober 2011 um 11:03
    Permalink

    egal was man machen will, die haben bestimmt schon Plan A, B und C bereit liegen, falls Sparer und Privatanleger „wider Erwartung“ anders reagieren…

  • 24. Oktober 2011 um 12:05
    Permalink

    Die Umfrage ist schon gut einen Monat alt. Inzwischen ist schon mächtig viel passiert. Von „alles noch in Butter“, über „langsam wird’s brenzlig“, bis zu „die Ka… ist am Dampfen“, ist das Endergebnis wohl noch lange nicht erreicht. Wobei die Zeit bis zum endgültigen Pessimismus sehr schnell vergehen könnte.

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