Deutsche Sparer bleiben 2019 ihrer Linie treu

Geldanlagen –


Die deutschen Sparer bleiben auch im Jahr 2019 ihrer Linie treu. Sicherheiten gehen vor Renditechancen. In diesem Zusammenhang nimmt die Beliebtheit von Sparbüchern, Lebensversicherungen und Bausparer wieder zu.

Sparschweinchen

Die Klassiker unter den Sparanlagen nehmen an Beliebtheit wieder zu

Kalkulierbare Renditen bei möglichst großen Sicherheiten

Wenn der „typisch Deutsche“ irgendeiner Linie treu bleibt, dann gehört sein Sparverhalten zweifelsohne dazu. Kalkulierbare Renditen, möglichst große Sicherheiten, kurz „geradeaus“. Allerdings ist die Ausrichtung der deutschen Sparer etwas in Bewegung gekommen. Es gibt inzwischen mehr „Ausreißer“, die durchaus bereit sind, für höhere Renditechancen auch ein höheres Risiko einzugehen, wie die Gothaer „Anlegerstude 2019“ in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa herausfand. Den hohen Rang der Lebensversicherungen, Sparbüchern und Bausparverträgen können die Fonds und Aktion allerdings noch längst nicht ablaufen.

Das Sicherheitsbedürfnis stieg wieder an

Das Kriterium Anlagesicherheit genoss in den Augen der deutschen Sparer schon immer ein „hohes Ansehen“. Im vergangenen Jahr war Sicherheit für 52 Prozent der Sparer das wichtigste Kriterium. Für das „Sparer-Jahr 2019“ sehen 57 Prozent die Anlagensicherheit als das schlagkräftigste Argument. Die Tendenz zeigt ohnehin eine klare Aufwärtsrichtung, da dieses Kriterium im Jahr 2015 von lediglich 43 Prozent der Sparer favorisiert wurde.

Offenbar lassen sich die deutschen Sparer zum Hang nach mehr Sicherheit vom wirtschaftlichen Umfeld leiten. Der Anteil der Anleger, die ihre Anlagestrategie an die konjunkturellen Lage ausrichten, liegt aktuell bei 39 Prozent und damit um 6 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Auch die Politik spielt bei knapp einem Drittel (31 %) der Anleger eine große Rolle. Deren Anteil stieg sogar um 10 Punkte an.

Die Favoriten der deutschen Sparer

Zu den Dauerbrennern bei den deutschen Sparern gehört nach wie vor und dies wieder mit steigenden Anteilen das klassische Sparbuch. Nach einem Anstieg um 9 Punkte gegenüber dem Vorjahr nimmt das Sparbuch mit 48 Prozent bei fast der Hälfte aller Sparer den ersten Platz ein. Ansteigender Beliebtheit erfreut sich auch der „Klassiker“ Bausparvertrag. In 2019 sind es 32 Prozent der Sparer, die den Bausparer als ihre favorisierte Anlage ansehen (2018: 28 %). Auch die Lebensversicherung rückte bei immer mehr Sparern wieder in den Mittelpunkt. Im letzten Jahr hielt nur ein Viertel (25 %) der Sparer die Lebensversicherung für ihre beste Anlageform. Aktuell sind es 29 Prozent.

Wer es sich leisten kann, steigt in den Immobilienmarkt ein. Immobilien als Anlageform erscheinen beim derzeitigen Preisboom nicht nur als sicher, sondern auch als besonders lukrativ, wie kürzlich eine IW-Studie feststellte. Im letzten Jahr investierten 26 Prozent der Anleger in eine Immobilie. Im Jahr 2019 sind es bereits 39 Prozent.

Noch immer große Zurückhaltung bei Aktien

Die „große Liebe“ zu Aktien bleibt bei den deutschen Sparern auch im Jahr 2019 aus. Das Mitmischen an den Börsen wird offenbar in der Regel mit großen Geldsummen in Verbindung gebracht, da lediglich rund 19 Prozent auch kleinere Beträge für die Investition in Aktien für sinnvoll halten, so das Ergebnis der vom Deutschen Aktieninstitut (DAI) durchgeführten Studie.

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Ein anderes Bild ergibt sich jedoch beim Blick auf die Anlageform Fonds. Inzwischen legt rund jeder vierte Sparer sein Geld in Fonds an, nach anteilig 17 Prozent im Jahr 2017. Aktien- und Mischfonds zählen in dieser Kategorie bei 40 Prozent der Sparer als die erste Wahl, wobei Rentenfonds mit einem Anteil von 25 Prozent ebenfalls stark vertreten sind.

Der Anteil der Nicht-Sparer sinkt

Im Jahr 2018 hatte jeder Fünfte (20 %) keinerlei Sparanlagen. Gemäß der aktuellen Studie ist dieser Anteil auf 15 Prozent geschrumpft. Einen minimalen Anstieg stellten die Studienautoren jedoch bei der Bereitschaft für ein höheres Anlagenrisiko fest. Sollten höhere Renditen in Aussicht gestellt sein, wären aktuell 27 Prozent zu einem höheren Risiko bereit. Im vergangenen Jahr waren es 26 Prozent.




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