Deutsche Post kann nun Porto-Wünsche begründen

Briefkosten –


Die von der Deutschen Post gewünschte deutliche Porto-Erhöhung im Jahr 2019 kann nun Schwarz auf Weiß begründet werden. Der Gewinn rutschte im vergangenen Jahr deutlich ab. Der Überschuss betrug „nur noch“ 2,08 Milliarden Euro.

Gewinngarantie

Deutsche Post muss auch künftig Aktionäre zufriedenstellen können

Aktionäre erwarten schließlich eine üppige Dividende

Die sehnlichen Wünsche der Deutschen Post, die Portogebühren für Standardbriefe deutlich über das derzeit Erlaubte hinaus anzuheben, hat nun eine handfeste Basis. Die Gewinne sind im Jahr 2018 herb eingebrochen. Zwar sei das Geschäft zur Weihnachtszeit sehr gut verlaufen, aber am Ende überwogen die Rückgänge in den Sparten Brief- und Paketversand. Das operative Ergebnis rutschte um 15,5 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro ab, obwohl der Umsatz um 1,8 Prozent auf 61,55 Milliarden Euro zunahm. Unterm Strich blieb ein Überschuss von 2,08 Milliarden Euro gegenüber 2,71 Milliarden Euro im Vorjahr. Somit stehen also ziemlich stark gestiegene Kosten gegenüber, neben den lt. Post auch sehr hohen Steuerabgaben. Zu betonen gilt auch hier, dass die Deutsche Post DHL Group keinen Verlust einfuhr, sondern lediglich einen geringeren Gewinn.

Um diesen Entwicklungen entgegenzusteuern „wünscht“ sich die Post eine Anhebung der Portogebühren in den Bereich von 80 Cent pro Standardbrief. Die ersten Ambitionen wurden bereits im Mai vergangenen Jahres geäußert, jedoch mit dem Vorbehalt einer Prüfung durch die Bundesnetzagentur. Die Post begründet ihre geplante Portoanhebung aufgrund des „Internetzeitalters„, in der immer weniger Briefe verschickt würden, bei gleichzeitig steigenden Gehältern für die Angestellten. Doch nach aktueller Regelung kann die Deutsche Post die Portogebühren nicht auf 80 Cent oder darüber anheben. Die Schrittweite wäre zu groß. Nun will die Bundesregierung helfend zu Hand gehen, indem diese Regelung zur Gewährleistung eines adäquaten Wettbewerbs einfach angepasst wird.

Ganz uneigennützig erscheint die Unterstützung seitens der öffentlichen Hand nicht zu sein. Mit einem Anteil von 20,57 Prozent in den Händen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) befindet sich die Deutsche Post DHL Group zu einem Fünftel im „öffentlichen Recht“, dessen Verwaltungsratvorsitzender der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ist. Zu einem weiteren Großaktionär zählt mit einem Anteil von 5,68 Prozent der global größte Fondsverwalter BlackRock.




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