Deutsche Exportwirtschaft gerät ins Visier der EU-Kommission

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Mit der EU-Kommission tritt nun der Dritte in den „Club der Kritiker“ gegen Deutschlands Exportwirtschaft. Neben den USA und dem IWF zeigt jetzt auch die „Heimatvertretung“ ihre geschwellte Brust, um der „deutschen Exportwut“ Einhalt zu gebieten.

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Die neue Zielscheibe der EU – „Export zu stark, zu schädlich, bußgeldverdächtig“

Auf Untersuchungsergebnisse und Konsequenzen darf man gespannt sein

Nach der USA und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) folgt nun die EU-Kommission. Deutschlands Handelsbilanzen werden auf den Prüfstand gestellt, um einer gewissen „Zügellosigkeit“ auf die Spur zu kommen. Als Konsequenz drohte Deutschland sogar ein Bußgeldverfahren.

Deutschland Exportwirtschaft scheint vom Wirtschaftsdesaster innerhalb der Eurozone nicht viel bemerkt zu haben. Nach wie vor werden die deutschen Produkte „ungeniert“ über die Grenzen in die EU und in die ganze Welt verfrachtet. Die Handelsbilanzen sprechen für sich, aber nicht unbedingt Gutes. Der erzielte Überschuss gegenüber den importierten Warenwerten könnte sich für Deutschland früher oder später als ein „Schuss ins eigene Knie“ herausstellen.

Als wenn die USA und der IWF nichts Besseres zu tun gehabt hätten, prangerten sie die den „viel zu großen“ Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands offen an. Die Überschüsse schadeten der gesamten EU, so die Vorwürfe. „Weil wir so gut sind haben wir auch Überschüsse“, so die Antwort vom Chef des Bundesverbandes Großhandel, Anton Börner.

Die kritischen Stimmen innerhalb Deutschlands gegen das große Ungleichgewicht zwischen Import und Export sind jedoch auch nicht zu überhören. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) rechnete bereits vor, dass sich Handelsüberschüsse wie Kapitaltransfer ins Ausland auswirkten. Dort warteten rund 20 Prozent Verlust.

Die Exportüberschüsse vom Jahr 2012 steckten fast vollständig als Kredit im Target-System, so das Münchener ifo-Institut. Es handelte sich immerhin um 218 Milliarden Euro allein im vergangenen Jahr.

Offenbar sind berechtigte Beschwerden gegen die „deutsche Exportwut“ nicht vollständig von der Hand zu weisen. Wie in einem Gespann mit mehreren Pferden, kann sich die Kutsche nicht vernünftig fortbewegen, wenn ein Pferd bereits galoppiert, während alle anderen gemütlich traben. Die Idee der einheitlichen Bedingungen innerhalb der Währungsgemeinschaft ist zumindest in theoretischer Form in den Maastrichter Verträgen erkennbar.

Inzwischen bildete sich eine „Anti-Export-Troika“ gegen Deutschland

Nun steigt die EU-Kommission ins gleiche Boot und bildet mit den USA und dem IWF ein Trio gegen die deutsche Exportkultur. Die EU-Kommission wolle lt. merkur-online.de (Sonntag). Deutschland stärke das Ungleichgewicht innerhalb Europas, so die Vorwürfe.

Ob es jedoch jemals zu einem Bußgeldbescheid gegen Deutschland kommen wird, darf angezweifelt werden. Bis zu 0,1 des jährlichen Bruttoinlandsprodukts (BIP) könnten angesetzt werden. Deutschland ist Haupteinzahler in so ziemlich allen Kanälen und Schleusen der EU. Darüber hinaus stellten sich die Politiker bisher als unfähig und / oder unwillig heraus, die Krisenstaaten auf einen stabilen Aufwärtskurs zu bringen. Wer kann Interesse darin haben, Deutschland als eines der letzten Brandungen im Krisensturm, künstlich zu schwächen, nur damit die „Kosmetik“ wieder als ästhetisch empfunden würde?

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