Deutsche Bank wieder einmal in der Bredouille

Banken –


Die Deutsche Bank steckt wieder einmal in der Bredouille. Seit Freitagvormittag werden die Geschäftsräume des größten deutschen Kreditinstituts durchwühlt. Es liege der Verdacht der Beihilfe zur Geldwäsche vor.

Deutsche Bank Gebäude

Der deutsche Bankenprimus hat mal wieder unerwarteten Besuch von Ermittlern

Deutsche Bank soll bei Gründung von Offshore-Firmen geholfen haben

Der Preis für Anteile der Deutschen Bank ist erneut in den Keller gerutscht. Nach dem Bekanntwerden der erneuten Razzia in den Geschäftsräumen des größten deutschen Kreditinstituts fiel die Aktie der Deutschen Bank bis unter die Marke von 8 Euro. Grund für die erneute Durchsuchung des Hauses Deutsche Bank: Verdacht auf mindestens Beihilfe für Geldwäsche. Die Staatsanwaltschaft glaubt lt. Handelsblatt (Freitag), dass die Deutsche Bank bei der Gründung von Offshore-Firmen in sog. Steuerparadisen eine helfende Hand geboten hat. Dabei sollen über das Kreditinstitut Gelder aus Straftaten überwiesen worden sein, ohne dass ein verpflichtender Hinweis auf Geldwäscheverdacht getätigt worden sei.

Die Durchsuchungen starteten am frühen Vormittag und sollen auch am morgigen Tag fortgesetzt werden.

Das besonders Pikante: Es handelt sich offenbar nicht um „Altlasten“, sondern um beinahe eine Handlung „in flagranti“. Die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft erklärte dem Handelsblatt, dass die Ermittlungen den Zeitraum von 2013 bis 2018 einbeziehen. Im August 2018 seien die Ermittlungen aufgenommen worden.

Es scheint, der vom eheml. Co-Chef Fitschen Anfang 2014 angekündigte „Kulturwandel“ innerhalb der Bank ist noch nicht vollendet, sofern dieser bereits eingeleitet wurde. Vorsorglich bat Fitschen für den kulturellen Wandel ein wenig Geduld.


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