Deutsche Bank fuhr 2015 herben Verlust ein – 6,7 Mrd.€ Miese

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Das Jahr 2015 wird für die Deutsche Bank als ein Jahr des „herben Verlustes“ eingehen. 6,7 Milliarden Euro Miese. Bankenvorstand Cryan übernahm ein schweres Erbe seiner Vorgänger.

Deutsche Bank

Deutschlands größte Bank weit abgeschlagen hinter den „US-Kollegen“

Offene Rechtsstreitigkeiten und schwierige Bedingungen

Das US-Institut Bank of America (BoA) fuhr im Jahr 2015 einen Gewinn von rund 16 Milliarden US-Dollar ein und zahlreiche weitere US-Investmentbanken stehen ebenfalls auf einem äußerst soliden Parkett. Das größte Geldhaus Deutschlands dürfte etwas beschämt über den Atlantik blicken, mit gutem Grund.

Die Deutsche Bank erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Verlust von 6,7 Milliarden Euro. Dabei herrscht nicht einmal – so zumindest in den offiziellen Verlautbarungen – eine handfeste Finanzkrise vor. Im Krisenjahr 2008 lagen die Verluste niedriger. Der neue Bankenvorstand John Cryan übernahm von seinen Vorgängern eine ganze Palette von Altlasten, die wohl für eine ganze Weile nicht aus der Welt geschaffen werden können.

Die Verluste kommen nicht überraschend. Vor wenigen Monaten erklärte Cryan, dass es für ein positives Abschneiden ein Wunder benötigte. Doch das Ausmaß der tiefroten Zahlen dürfte auch so manchen hartgesottenen Marktbeobachter überrascht haben.

Als einer der Gründe für den kräftigen Verlust im Jahr 2015 wurden vom Deutsche Bank-Chef die nach wie vor offenen Rechtsstreitigkeiten angegeben. Darüber hinaus lägen im Investment-Sektor „herausfordernde“ Bedingungen vor.





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