Der Rauswurf aus der G8 berührt Moskau kaum

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Der Rauswurf Russlands aus der „G8“ ist nun beschlossene Sache. Das Treffen der „großen acht Wirtschaftsnationen“ in Sotschi wird in der reduzierten Variante „G7“ in Brüssel stattfinden.

Kreml

Die westliche Ländergemeinschaft versucht Russland zu isolieren

Russland nimmt Rauswurf aus „G8“ gelassen hin

Nun ist es offiziell. Mit dem Rauswurf Russlands aus der „G8“ wurde gleichzeitig die Existenz der „Großen Acht“ ausgelöscht. Übrig bleiben die „G7“ und diese wird sich im Juni nun in Brüssel anstatt im russischen Sotschi treffen.

Der geplante „G8-Gipfel“ ist nun endgültig geplatzt. Mit Russlands „Suspendierung“ bleiben noch die „sieben großen Wirtschaftsnationen“ Deutschland, Italien, Frankreich, Japan, Kanada, Großbritannien und die USA übrig. Der Vorsitzende des EU-Rates, Herman van Rompuy, teilte diese Entscheidung am Montag über seinen Twitter-Account mit.

Russlands Ausschluss aus der „G8“ ist keine Überraschung. Bereits in der letzten Woche wurde die Information für diesen Schritt „durchgesteckt“. Die Suspendierung wurde mit dem Anschluss der Krim an die Russische Föderation ausgesprochen.

Moskau reagierte relativ gelassen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow betonte, dass sich sein Land nicht an das „G8-Gebilde“ klammern werde, wenn der Westen diese nicht benötigte. Die wichtigsten weltweiten Probleme seien zur Diskussion in der „G20“ und in anderen Foren gut aufgehoben.

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