Der Druck auf die ukrainische Regierungsarmee steigt an

Ukraine-Konflikt-


Die Regierung Kiews steht offenbar unter enorm hohen Druck. Die Kämpfe gegen die „Separatisten“ in der Ost-Ukraine sind nicht von Erfolg gekrönt und nun drohen auch Verbündete mit der Abwendung und zu einem Gegner zu werden. Kiew rief die EU und die Nato zur Unterstützung auf.

Panzer

Kiews Regierungstruppen scheinen langsam am Ende ihres Lateins zu sein

Separatisten zeigen sich nicht verhandlungsbereit

Die Milizen in der Ost-Ukraine wollen „einfach nicht aufhören und nicht aufgeben“, so der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin im Interview mit Deutschlandfunk. Die Ukraine bittet die Europäische Union und die Nato um Unterstützung. Es sei dringend politische und auch militärische Hilfe notwendig.

Kiews Streitkräfte braucht militärische Unterstützung, „denn wenn solche Hilfe kommt, dann wäre es für unsere Truppen leichter, vor Ort zu agieren“, erklärte Klimkin. Eine politische Lösung erweise sich als sehr schwierig, da die Milizen nicht in Kontakt treten und auch nicht sprechen wollten.

Die Nato müsse eine neue Strategie ansetzen. Dazu gehörten auch ein neues Verhältnis zur Ukraine sowie neue Mittel.

Die Europäische Union müsse in zahlreichen Momenten konsequenter und entschlossener handeln. „Deutschland und die Bundeskanzlerin machen einen sehr guten Job“, so der Außenminister. Bundeskanzlerin Angela Merkel unternehme „unglaublich viel“ für eine Entschärfung des Ukraine-Konflikts.

Im Kampf gegen die „Separatisten“ scheint Kiew unter immer höheren Druck zu geraten. Nicht nur das Vorrücken gegen die Städte Donezk und Lugansk sind mit erheblichen Schwierigkeiten und Rückschlägen verbunden, offenbar wenden sich nun auch Verbündete der regulären ukrainischen Armee ab. Am Samstagabend stellte die ukrainische Nationalistenorganisation „Rechter Sektor“ dem Präsidenten der Ukraine, Pjotr Poroschenko, ein Ultimatum.

Mitstreiter der ukrainischen Armee drohen zu einem Gegner zu werden

Die bisher mit der Regierungsarmee Seite an Seite kämpfende Organisation fordert die Freilassung aller festgenommenen Mitglieder der Bewegung innerhalb der kommenden 48 Stunden. Weiterhin wird die Rückgabe aller „rechtswidrig beschlagnahmten Waffen“ gefordert. Sollten diese Forderungen nicht innerhalb der Frist erfüllt werden, so sehe sich die Organisation dazu gezwungen, die eigenen Truppen von den Fronten abzuziehen. Anschließend wolle man Reservistenbataillone mobilisieren und gegen Kiew einen Feldzug starten.





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