Dem Wähler wäre ein Abgang der Groko egal

Bundesregierung –


Die Große Koalition bildete sich erst nach einer ganzen Reihe von Irrungen und Wirrungen. Mit dieser Grundlage scheint die aktuelle Bundesregierung auch ihre Arbeit aufgenommen zu haben. Dem Wähler wäre ein Abgang dieser Konstellation auch relativ egal.

Dämmerung Bundesregierung

Die scheinbare Dämmerstimmung bei der Bundesregierung spiegelt sich am Wähler wider

Zu Tage gelegte Lustlosigkeit zur Übernahme von Verantwortung

Nach der Bundestagswahl 2017 gehörte zu den ersten Leistungen des neu gewählten Parlaments die Erhöhung der eigenen Diäten im Dezember und dies während einer vom Bundespräsidenten erbetenen quasi Interims-Regierung. Die Bundestagswahl fand im September 2017 statt. Union und SPD bildeten die neue Bundesregierung erst im März 2018. Zwischenzeitlich gab es die Ungereimtheiten zwischen dem von Martin Schulz erklärten Oppositions-Willen der SPD, seinem plötzlichen Wunsch auf einen Ministerposten, dem überraschenden Rückzug der FDP und das Voreilen der aktuellen SPD-Chefin Andrea Nahles zu klären. Ganz so, als hätten weder Union, noch die SPD irgendwie Lust dazu gehabt, die (vermeintliche) Verantwortung für die Regierung der nächsten vier Jahre zu übernehmen. Jetzt im März 2019 fehlt der Groko lt. Umfragewerte bereits seit Monaten die parlamentarische Mehrheit, sofern jeweils eine erneute Wahl anstünde. Nach dem Absturz bei der Bundestagswahl ging es also noch weiter abwärts.

Eine große Koalition, die nach wochenlangem Hin und Her, zahlreichen Winkelzügen und wiederholten Hakenschlägen aller Beteiligten, derart zusammen stolperte, steht auch bei den Wahlwilligen nicht sonderlich hoch im Kurs. Dies drückt sich ziemlich deutlich in einer von BAMS beauftragen repräsentativen Emnid-Umfrage aus. Demnach wäre es für 63 Prozent der Bundesbewohner nicht schlimm, wenn die Groko noch im laufenden Jahr in die Brüche ginge. Der Drang zur Opposition scheint bei den SPD-Wählern sehr viel ausgeprägter zu sein als bei ihren favorisierten Partei-Akteuren. Für 73 Prozent der sozialdemokratisch veranlagten Stimmen-Abgebern wäre ein Bruch der Großen Koalition eine gute Nachricht. Dieser Anteil wird mit 97 Prozent nur von den AfD-Anhängern überboten. Bei den Unions-Anhängern ist es immerhin fast die Hälfte (49 %), die eine Fortsetzung der Groko begrüßen.

Weniger als 1 Promille hält Groko für „Sehr gut“

In der Schulnoten-Kategorie kommt die Groko wenig überraschend mehr schlecht als recht davon. 43 Prozent der Befragten vergeben der aktuellen Regierung ein „Ausreichend“ oder „Mangelhaft“. Für 9 Prozent leistete die Groko bisher eine „ungenügende“ Arbeit. Etwas mehr als ein Drittel (36 %) vergeben ein „Befriedigend“. Emnid befragte 1009 Personen und lediglich von einer einzigen wurde ein „Sehr gut“ attestiert. Ein jeweiliges „Gut“ hatten 7 Prozent parat.

Sollte das segensarme Spiel der Groko über die Legislaturperiode durchgehalten werden, haben die nun nach ihrer Meinung befragten Wahlwilligen dennoch bis Herbst 2021 die Füße still zu halten.




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