Das Steuerniveau in Deutschland sei derzeit zufriedenstellend

Steuern & Abgaben-


Das verfügbare Einkommen wurde bereits durch Steuern und Abgaben gestutzt. Derzeit scheinen die Steuerabgaben in Deutschland auf ein zufriedenstellendes Niveau zu liegen. Geringere Steuerbelastungen wünschen sich nur Wenige, höhere Abgaben werden breit abgelehnt. Bleibt alles so wie es ist, so ist die Mehrheit der Deutschen zufrieden. So eine Forsa-Studie.

Studien

Der Bundesbürger mag offensichtlich keine Veränderungen – Steuern sollen so bleiben wie sie gerade sind

Keine Vermögenssteuer, nur die wenigsten fühlten sich betroffen

Wenn eine mögliche Steueranhebung angekündigt wird, ist der Protest groß. Sollte eine Steuersenkung eingeräumt werden, bleibt der Jubel verhalten, denn erfahrungsgemäß werden an einem anderen Ende die Abgaben derart angehoben, dass unterm Strich doch mehr dabei herauskommt. Alles nur eine Frage der Darstellung und Verpackung. Bleibt es so wie es ist, scheinen die meisten Steuerzahler auch zufrieden zu sein.

Derzeit sei das Steuerniveau in Deutschland zufriedenstellend für die meisten Bürger, so eine Studie von Forsa, die der Welt am Sonntag vorliegt. Nicht verwunderlich ist das Ergebnis, dass lediglich neun Prozent aller Bundesbürger eine Steuererhöhung befürworten würden.

Mit 26 Prozent ist es dennoch eine deutliche Minderheit, die sich lt. der Studie für niedrigere Steuerabgaben aussprechen würde. 60 Prozent hielten das derzeitige Steuerniveau für gut.

Ebenfalls deutlich weniger als die Hälfte (38 Prozent) hielten eine Vermögenssteuer für einen richtigen Weg, um für mehr Gerechtigkeit im Land zu sorgen. Eine erhöhte Abgabe für Vermögende werde von rund 50 Prozent jedoch als eine soziale Gerechtigkeit abgelehnt. Sollten Unternehmen durch zusätzliche Steuern mehr belastet werden, so halten 64 Prozent der Befragten diesen Weg als ungeeignet, da sonst Kapital für notwendige Investitionen fehlte. Lediglich 26 Prozent der Bürger gingen davon aus, dass eine höhere Abgabe keine schädlichen Auswirkungen auf Firmen hätten.

Wohlhaben ist ein subjektiver Begriff
Sollte von der Bundesregierung eine Vermögensteuer eingeführt werden, so fühlten sich 71 Prozent der Befragten nicht davon betroffen.

Eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent sieht ein weit größeres Potenzial bei den Ausgaben. Die Einnahmen würden demnach ausreichen, wenn der Staat mit seinem verfügbaren Geld besser wirtschaftete. Die Bundesbürger sehen die größten Posten in Subventionen und bei den Pensionen für Beamte.

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