Das Jahr 2015 könnte für Anleger & Investoren unruhig werden

Konjunktur 2015-


Für Anleger und Investoren könnte das Jahr 2015 sehr unruhig werden. Heute ist bereits absehbar, dass die Geldpolitik der EZB sowie der Fed nicht ohne Folgen für die Konjunktur sowie der Gemeinschaftswährung Euro bleiben werden.

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Lukrative Anlagen ohne Risiken wird es auch 2015 nicht geben

2015: Inflation niedrig – Euro fällt – Konjunktur zieht an

Für Anleger gilt es im kommenden Jahr 2015 den kühlen Kopf zu bewahren, da die Aktienmärkte dem „ultraexpansiven Kurs“ der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie dem unruhigen Marktumfeld ausgesetzt sein wird, so Dr. Marco Bargel, Chef-Anlagestratege der Postbank. In absehbarer Zeit werde es keine befriedigende Rendite mehr können, ohne nennenswerte Risiken einzugehen.

Im Jahr 2015 könne es zu einer konjunkturellen Erholung im Euroraum kommen, aber ebenso einen dynamischeren Markt sowie einen weiteren Wertverlust der Gemeinschaftswährung Euro gegenüber dem US-Dollar. Der Chef-Stratege der Postbank rechnet mit Fahrt aufnehmenden Konjunktur.

Niedrige Preise im Energiesektor und die Geldpolitik der EZB werden maßgebliche Auslöser der Entwicklungen im Jahr 2015 sein, so die Postbank-Analysten. Die Inflationsrate werde in den kommenden Monaten den nahen Raum bei Null nicht verlassen. Im Gegenzug werde die niedrige Inflationsrate für eine höhere Kaufkraft der Konsumenten sorgen und damit zu einer wichtigen Konjunkturstütze werden. „Sinkende Energiepreise sowie die jüngste Abwertung des Euro stellen für die Eurozone und andere Industrieräume eine Art Konjunkturprogramm dar“, so Dr. Marco Bargel. Weitere Unterstützungen seien von einem „außerordentlich stabilen Arbeitsmarkt und kräftigen Lohnzuwächsen“ zu erwarten.

Im Immobilienmarkt werden die Preise sich im kommenden Jahr „angemessen“ entwickeln. Von einer Blase könne für absehbare Zeit keine Rede sein. Die Preissteigerungen der vergangenen Jahre basierten auf „fundamental gerechtfertigten“ Gründen, so Marco Bargel. Dazu zählten gestiegene Einkommen, niedriges Zinsniveau, höhere Baukosten und moderater Fertigstellungen.

Mario Draghi, Chef der EZB, hatte es bereits nach einer vergangenen Ratssitzung verkündet. Die geldpolitischen Maßnahmen sehen eine Bilanzausweitung um 1.000 Milliarden Euro vor. Mit dieser Vorlage dürfte der Euro auch im Jahr 2015 seine Abwärtstour fortsetzen. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat bereits die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen. Das über Jahre gelaufene Anleihekaufprogramm (QE3) wurde im Oktober eingestellt und als nächster Schritt steht die Zinsanhebung hoch im Kurs. Der Postbank-Investmentstratege rechnet mit der Zinswende im kommenden Jahr. Der Auftrieb des US-Dollars wird den Abwärtstrend des Euros verstärken.






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