Das Handwerk erleidet im 3. Quartal 2012 Umsatzeinbußen

Konjunktur Handwerk-


Das Handwerk erreichte im dritten Quartal 2012 geringere Umsatzzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders in den Bereichen Kraftfahrzeuggewerbe und im Lebensmittelgewerbe gingen die Umsätze am ausgeprägtesten zurück. Darüber hinaus verringerte sich im Handwerk die Anzahl der Beschäftigten.

Geringere Umsatzzahlen aufgrund hoher Vorjahreswerte

Handwerk Konjunktur
Rückgänge im Handwerk

Der „Goldene Boden“ des Handwerks hat etwas am Glanz verloren. Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldete im Wirtschaftssektor Handwerk einen Umsatzrückgang um 3,7% im dritten Quartal 2012 gegenüber den Vorjahreszeitraum. Mit den vorläufigen Ergebnissen stellte das Statistikamt gleichzeitig einen Rückgang der im Handwerk Beschäftigten um 0,7% fest.

Gegenüber Quartal III von 2011 wurden in allen sieben Gewerbegruppen des Handwerks rückgängige Umsätze festgestellt. Als Grund für die negative Entwicklung wird das hohe Niveau zu den Umsätzen im Vorjahreszeitraum genannt. Dazu kommt ein Arbeitstag weniger als noch im dritten Quartal 2011.

Den größten Umsatzrückgang musste das Kraftfahrzeuggewerbe mit -5,6% hinnehmen, gleich gefolgt vom Handwerk für den gewerblichen Bedarf (-4,3%). In sechs von sieben Gewerbegruppen gab es Ende September 2012 eine geringere Anzahl von Beschäftigten im Vergleich zu Ende September 2011. Die Handwerke für den privaten Bedarf verzeichneten den höchsten Beschäftigten-Rückgang mit -3,1%. Die Sparten Feinwerkmechaniker und Metallbauer zählen zu den Handwerken für den gewerblichen Bedarf und hier gab es eine Zunahme der Beschäftigtenzahl um 0,6% gegenüber Ende September 2011.

Gewerbegruppe Veränderungen 3. Quartal 2012
gegenüber 3. Quartal 2011
Umsatz Beschäftigte
Zulassungspflichtiges Handwerk insgesamt
davon:
– 3,7 – 0,7
Bauhauptgewerbe – 2,7 – 1,3
Ausbaugewerbe – 3,7 – 0,1
Handwerke für den gewerblichen Bedarf – 4,3 0,6
Kraftfahrzeuggewerbe – 5,6 – 0,2
Lebensmittelgewerbe – 1,9 – 2,0
Gesundheitsgewerbe – 0,5 – 0,7
Handwerke für den privaten Bedarf – 0,9 – 3,1

Quelle: Destatis

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