Dank SPD-Card folgt nach CDU & AXA jetzt SPD & Victoria

Vorteile mit SPD-Card-


Ein Gruppenvertrag zwischen den politischen Parteien und den Versicherungen in der freien Wirtschaft würde „Sponsoring“ bedeuten und „Abhängigkeiten“ mit sich ziehen. So argumentierte die SPD zu der engen Zusammenarbeit zwischen CDU und AXA. Offenbar wurde zu „früh kritisiert“.

Der „SPD-Gönner“ hieß Victoria Versicherungen

Es stellte sich heraus, dass auch die SPD von Vergünstigungen über die SPD für verschiedene Versicherungssparten erhielt. Dafür reichte bereits der Besitz der SPD-Card.

SPD-Card
Vorteile mit SPC-Card

„So wie man in den Wald hinein ruft, so hallt es zurück“. Die SPD hatte lt. Informationen des Nachrichtenmagazins Spiegel mit großer Empörung das Gruppenrabatt-System zwischen der AXA Versicherung und der CDU zur Privatkrankenversicherung (PKV) an den Pranger gestellt und eine Abschaffung solcher „Machenschaften“ gefordert.

Nun stellte sich offenbar heraus, dass auch die Mitglieder der SPD über Jahre hinweg vergleichbare Vorteile von der Victoria Krankenversicherung AG erhielten. Sonderkonditionen wurden nach dem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) (Freitag) ebenfalls in Form einer Gruppenversicherung über die „SPD-Card“ vergeben.

Zwischen den Jahren 2003 und 2007 hätten Neuverträge abgeschlossen werden können, die auch nach der Zusammenführung mit der Deutschen Krankenversicherung (DKV) im Oktober 2010 weiter geführt worden wären. Die Verträge sind im Laufe des Jahres 2011 eingestellt worden, nachdem die SPD-Card aufgrund innerparteilicher Kritiken und auch aus wirtschaftlichen Gründen zum Jahresende 2006 zuvor abgeschafft wurde.

Barbara Hendricks, Schatzmeisterin der SPD, erklärte der SZ die weiteren möglichen Vorteilnahmen über die SPD-Card. Demnach wären neben den Vorteilen bei der PKV auch Vergünstigungen zu den Lebensversicherungen der Victoria für eine förderberechtigte private Altersvorsorge möglich gewesen. Jedoch wären auch der Schatzmeisterin die Anzahl der Mitglieder, die in einen solchen Gruppenvertrag mit einstiegen, nicht bekannt.

Ein guter Bumerang kommt immer zurück

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Mit dem Vorwurf der SPD gegenüber die CDU und ihre „Machenschaften“ mit der AXA Versicherungen wurde offensichtlich ein Bumerang geworfen, der seine Wirkung nicht verfehlte aber prompt in den Nacken des Werfers wieder einschlägt.

Wäre der Ball von der SPD etwas flacher gehalten worden, würde sich das Interesse der Öffentlichkeit an der ehemaligen „SPD-Card“ in Grenzen halten. Die SPD warf über ihren gesundheitspolitischen Sprecher, Karl Lauterbach, der CDU „Heuchelei“ vor und bezeichnete solche Gruppenverträge als „völlig inakzeptabel“. Die CDU würde für ein paar Prozent Rabatt ihre politische Unabhängigkeit aufgeben, warf Lauterbach der CDU vor.

Karl Lauterbach ist „erst“ seit 2001 Mitglied der SPD und seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestags. Seit 2009 ist der Politiker Sprecher der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion. Darüber hinaus ist Lauterbach stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss.

Vielleicht fristete die SPD-Card im Sinne des Parteibuchs ein unbeachtetes Dasein und die beinhalteten Vorteile wurden völlig übersehen.

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