Cristina Kirchner zur Krim: Großbritannien und USA haben doppelte Standards

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Offensichtlich wird der Wille der Falklandinseln-Bewohner vom Westen anerkannt, jedoch nicht das Abstimmungsergebnis des Krim-Referendums. Argentiniens Präsidentin Kirchner wirft den Briten und den USA das Ansetzen zweierlei Maßstäbe vor.

Abstimmung

„Gleiche Maßstäbe für alle“? Der Drang nach Russland ist offenbar „völkerrechtswidrig“

Verbleib in Großbritannien fand Unterstützung von Völkergemeinschaft

„Wenn schon, müsste für alle das gleiche gelten“. Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner zieht eine direkte Linie zwischen der russischen Halbinsel Krim und den britischen Falklandinseln. Kirchner warf den USA und Großbritannien am Mittwoch die Anwendung „doppelter Standards“ vor, wie RIA Novosti lt. Informationen von AFP berichtete.

Die argentinische Präsidentin verglich demnach die Volksabstimmung auf der Krim mit dem Referendum über den Verbleib der Falklandinseln im vorherigen Jahr. Argentinien bestreitet nach wie vor die Zugehörigkeit der Inseln zu Großbritannien. Argentinien protestierte gegen die Volksabstimmung, dennoch unterstützte die Völkergemeinschaft die Mehrheit der Inselbewohner. Diese entschieden sich letztendlich für den Erhalt der britischen Staatsbürgerschaft.

Wenn über territoriale Integrität gesprochen wird, müsse dies alle Länder gleichermaßen einbeziehen, das gelte auch für die Weltmächte. „Entweder lassen sich alle von den gleichen Prinzipien leiten oder wir werden in einer Welt ohne Gesetze leben, wo der Stärkere sich durchsetzt“, so Kirchner.

Am vergangenen Sonntag stimmten mehr als 96 Prozent der Krim-Bewohner für den Anschluss der Halbinsel an die Russische Föderation. Russlands Präsident Wladimir Putin sieht das Krim-Referendum im Einklang mit den Völkerrechtsbestimmungen und der UN-Charta. Der Westen, u.a. die USA und die Europäische Union, erkennen das Ergebnis der Volksabstimmung nicht an und kündigten weitere Sanktionen gegen Moskau an.

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