Covid-Tracking-Apps setzen auf erzwungene Freiwilligkeit

Corona-Politik –


Die im Rahmen des persönlichen Schutzes gesetzten Tracking-Apps zur Bekämpfung der Corona-Krankheit setzten auf die längst bewährte Methode der erzwungenen Freiwilligkeit. Ein Zwang ist es offiziell nicht, aber wer nicht mitzieht, wird gesellschaftlich an den Rand gestellt.

Jubel

Corona-Tracking-App soll den Nutzern Sicherheit vor Covid-19 vermitteln

Erzwungene Freiwilligkeit ist längst Normalität

Im Rahmen der ausgerufenen Corona-Epidemie durchgeführten Proteste und gestarteten Petitionen gegen einen Impfzwang laufen akut ins Leere, denn die Bundesregierung plante bisher gar keinen Zwang zur Impfung. Mit dem Argument, man plane keinen Impfzwang, haben die verantwortlichen Politiker damit sogar recht. Der im Raum stehende Immunitätsnachweis verpflichte nicht zu einer Impfung, sondern diene „lediglich“ für den Nachweis, dass man selbst Antikörper gegen den Erreger der Krankheit Covid-19 aufweisen könne. Sei es durch eine „freiwillige“ Impfung oder nach einer erfolgten und auskurierten Infektion. Die Verknüpfungen der zugestandenen Privilegien im Alltagsleben rücken den Impfzwang zwar in verdächtige Nähe, stellen aber einen solchen nicht dar.

Die „erzwungene Freiwilligkeit“ findet in vielen Bereichen schon seit langer Zeit eine routinierte Anwendung. Daher wird dieser Quasi-Zwang oft gar nicht mehr als ein solcher empfunden. Die Konditionierung hat funktioniert. Zu den alltäglichen „erzwungenen Freiwilligkeiten“ zählt z.B. die gesetzliche Krankenversicherung. Es besteht eine Versicherungspflicht, allerdings muss der vermeintlich Pflichtversicherte zur Mitgliedschaft(!) in einer Krankenkasse einen Antrag(!) stellen. Schon alleine der Tatbestand einer Antragstellung berechtigt die Unterstellung einer Freiwilligkeit, da dieser schließlich seitens des Pflichtversicherten initiiert wurde, quasi der Antragsteller „will es ja so“.

Erhöhte Akzeptanz wegen Gruppenzwang

Der Immunitätsnachweis soll innerhalb des Bundesgebietes mithilfe einer Smartphone-App realisiert werden. Das gleiche gilt für die ebenfalls im Raum stehende App für Warnungen vor „Corona-Herde“. Natürlich alles gerahmt in der Absicht, jeden Einzelnen vor Covid-19 schützen zu wollen. Der Blick auf das Handy soll Gefahr oder eben auch Sicherheit vermitteln. Dazu muss die App zu jeder Zeit wissen, wo sich der Smartphone-Halter gerade befindet. Tracking rund um die Uhr. Den verantwortlichen Politikern wurde der Floh ins Ohr gesetzt, dieser „Sicherheits-Apps“ eine derart hohe Priorität zu verleihen, dass die Teilnahme am sozialen Leben davon abhängig werde. Keine App, kein Eintritt ins Kaufhaus, kein Zutritt ins Museum, keine Erlaubnis für das Schwimmbad und Restaurant bestenfalls via Drive-In. Hier soll zur Verbreitung der Apps offenbar der gewohnte Gruppenzwang helfen. Wenn Familienmitglieder oder einzelne Freunde mangels installierter Tracking-App nicht am gemeinsamen Essen teilnehmen können, dürfte dies sehr schnell die steigende Akzeptanz zur „freiwilligen Überwachung“ beschleunigen.

Zweifel an der wahren Absicht einer Freiwilligkeit hegt auch der Bundesbeauftragter für den Datenschutz Ulrich Kelber. Er warnte im Handelsblatt vor der Verbreitung der „Corona-Warn-App“ anhand falscher Anreize. „Vor- oder Nachteile im täglichen Leben an die App zu knüpfen, wäre kontraproduktiv“, so Kelber. Sollten derartige Anreize per Gesetz oder Verordnung festgelegt werden, bestünden Zweifel, „ob die Einwilligung in die Nutzung der App noch freiwillig war“.

Medien halten das Thema Corona am Brodeln

Angesichts der Nachrichten-Schwerpunkte der privaten sog. Leitmedien und insbesondere die der zwangsfinanzierten Öffentlich-Rechtlichen wird das Thema Corona und vor allem die Angst vor dieser Krankheit am Kochen gehalten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verkündete bereits, dass diese „Pandemie“ erst beendet sei, wenn ein Impfstoff zur Verfügung stünde. Diese unqualifizierte Aussage begründete die „Physikerin“ jedoch nicht. Währenddessen bemühen sich die Medien um die Verbreitung neuer Wortschöpfungen wie „Alltagsmasken“, „Community-Masken“ und „neue Normalität“. Auffällig ist jedoch, dass Letztere in den weltweiten Medien beinahe zeitgleich erschien. Die Agenda nimmt ihren Lauf.

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