Corona-Repressalien light – Geschäftsklimaindex auf Tauchstation

Lockdown-Katastrophen –


Die erneut von Bundes- und Landesregierungen befohlenen Corona-Maßnahmen setzten der einst aufgehellten Laune der Unternehmer ein heftiges Ende. Trotz der Repressalien in einer propagierten Light-Version fiel das Geschäftsklimaindex des Münchner ifo Instituts im November weiter ab.

Ruinierte Wirtschaft

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Der Anstieg der „guten Laune“ bei den Führungskräften in den Chefetagen der Unternehmen hielt nicht lange an. Mit dem Rückgang des ifo Geschäftsklimaindex im Oktober 2020 handelte es sich nicht um kurzfristige Auswirkungen eines „Herbst-Blues“, sondern um die wohl nachhaltige Korrektur der Ausrichtung auf die politischen Entscheidungen im Zuge der „Corona-Pandemie“. Der ifo Index fiel im November um ein weiteres Stück ab, so das Münchener Institut.

Im Laufe des Novembers rutschte der Geschäftsklimaindex von 92,5 Punkten im Oktober auf nur noch 90,7 Punkte ab. ifo sieht den hauptsächlichen Grund im angestiegenen Pessimismus zu den Erwartungen der Unternehmen. Die allgemeine Verunsicherung ist demnach angestiegen und dies zeige sich bereits an der ebenfalls schlechter bewerteten aktuellen Lage.

Die Erholungstour der deutschen Wirtschaft ist zwischenzeitlich beendet, so ifo. Lediglich das Verarbeitende Gewerbe sieht die Gesamtsituation etwas positiver als einen Monat zuvor. Die aktuelle Lage wird positiver bewertet und die Auftragsbücher erhielten weitere Einträge, wenn auch im etwas geringeren Umfang als im Oktober. Der Blick nach vorne ist jedoch deutlich eingetrübt.

Einen starken Rückgang beim Geschäftsklimaindex stellte ifo im Bereich der Dienstleister fest. Dieser Sektor liegt seit Juni erstmals wieder im Negativ-Bereich. Einen Monat zuvor schätzte der Dienstleistungssektor die aktuelle Lage noch relativ positiv ein. Im November war damit bereits wieder Schluss. Die Zahl der Dienstleister, die mit einer negativen Beurteilung in die Zukunft blicken, ist im November größer geworden. Dies betrifft vor allem die Branchen der Hotelbetreiber und Gastronomie. Deren Indikator ist lt. ifo regelrecht abgestürzt.

Die Weihnachtsstimmung ist beim Handel im November noch nicht eingetreten. Das Geschäftsklima ist erneut zurück gegangen. Die aktuelle Lage wird schlechter bewertet und noch trüber sind die Blicke in die Zukunft. Besonders der Einzelhandel leidet unter einem deutlich schlechteren Umsatz.

Das Bauhauptgewerbe setzte auch im November den Sinkflug aus einst sehr großen Höhen fort. Die aktuelle Lage wird von den Unternehmen zwar etwas besser eingeschätzt als im Oktober, aber bei den Erwartungen wurde der Optimismus nach unten korrigiert.

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