Commerzbank fällt unter „weltweite US-Gerichtsbarkeit“

Commerzbank Strafe-


Die Commerzbank steht auf den Büßer-Listen der US-Behörden offenbar als die nächste zu bestrafende Bank. 500 Millionen Dollar Strafzahlung stehen im Raum, weil Deutschlands zweitgrößte Bank gegen geltende Sanktionen verstoßen haben soll.

US Dollar

Der US-Dollar: Freibrief für weltweite Gerichtsbarkeit

Die Commerzbank soll für „Missachtung“ der US-Direktive bestraft werden

Mit der Commerzbank haben die US-Behörden nach der französischen BNP Paribas das nächste europäische Geldhaus ins Visier genommen. Auch Deutschlands Nummer 2 soll gegen von den USA ausgerufenen Sanktionen verstoßen haben. 500 Millionen Dollar stehen als „Verhandlungsbasis“ auf dem Strafzettel der US-Justiz.

Gegenüber die von BNP Paribas zu zahlenden rund 9 Milliarden Dollar erscheinen die 500 Millionen Dollar für die Commerzbank als eine sehr milde „Verwarnung“. Doch die Verhältnismäßigkeit ist bereits dann nicht mehr gegeben, wenn der relativ bescheidene Netto-Jahresgewinn in Höhe von rund 78 Millionen Euro der zweitgrößten Bank Deutschlands gegenüber gestellt wird.

Die USA bestimmen die zu sanktionierenden Länder dieser Erde und der „Rest der Welt“ hat sich daran zu halten. So werfen die US-Behörden der Commerzbank vor, gegen die Sanktionen gegen Iran, Nordkorea, Birma (Myanmar), Kuba und Sudan verstoßen zu haben. Es sei trotz des „Verbots“ Geld von und aus diesen Ländern über die Commerzbank geflossen.

Aus der Höhe der Strafe für BNP Paribas könnte geschlossen werden, dass die französische Bank extrem über die „Strenge geschlagen“ haben muss. Immerhin der 18-fache Betrag der Commerzbank-Strafe. Der große Unterschied könnte aber auch darin zu finden sein, dass u.a. Deutschland die Waffenlieferungen an Russland stoppte, Frankreich jedoch nicht.





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