Comeback der Geldfälscher – Der Euro landet wieder öfters im Kopierer

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In den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 tauchte in Deutschland vermehrt Falschgeld auf. Die Geldfälscher haben den Euro wieder verstärkt durch den Kopierer gezogen, während die Falschmünzer die Finger von der Gemeinschaftswährung eher wegließen.

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In Deutschland kommen auf 10.000 Einwohner 4 falsche Geldmünzen

Der falsche Fuffziger ist nach wie vor an der Spitze

Die Geldfälscher sind offenbar wieder aktiver geworden, oder haben bisher zurückgehaltene falsche Banknoten vermehrt in den Umlauf gebracht. Im ersten Halbjahr 2015 registrierte die Deutsche Bundesbank rund 50.500 falsche Euro-Banknoten in einem Gegenwert von 2,2 Millionen Euro.

Gegenüber dem zweiten Halbjahr 2014 stieg die Zahl der Fälschungen lt. Bundesbank um 31 Prozent an. Dennoch spricht die Bundesbank von ein in Deutschland niedriges Aufkommen von Falschgeld.

Besonders häufig tauchten in Deutschland die berühmten „falschen Fuffziger“ auf. Der Anstieg der aus den Verkehr gezogenen gefälschten 50-Euro-Banknoten betrug satte 48,3 Prozent. Beim Kopieren der 500-Euro-Scheinen waren die Geldfälscher deutlich zurückhaltender. Hier tauchten im ersten Halbjahr 2015 lediglich 0,5 Prozent mehr falsche Scheine auf. Dafür sind sichtlich die 20-Euro-Einheiten wieder sehr attraktiv geworden. Die Bundesbank zog zwischen Januar und Juni 2015 24.396 gefälschte Zwanziger aus dem Verkehr. Ein Anstieg um 41,1 Prozent. Insgesamt zog die Bundesbank 50.483 gefälschte Scheine in den Stückelungen 5 bis 500 Euro ein.

Dafür ging die Anzahl der entdeckten gefälschten „Hartgeld-“ Einheiten zurück. In den ersten sechs Monaten 2015 stellte die Bundesbank fast 14.500 falsche Münzen sicher. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es noch 26.000 Münzen.

Ob bei den sichergestellten Banknoten schon ein Geldschein der neuesten „besonders fälschungssicheren“ Serie mit dabei war, oder eben nicht, gab die Bundesbank nicht bekannt.





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