CFD-Handel: Alternativen und Chancen auch für Privatanleger

Marktchancen CFD-Handel-


Maximale Renditen zu minimalen Einsätzen und null Risiko. Eine Wunschvorstellung, die an den Finanzmärkten nicht zu erfüllen ist. Dennoch bieten die Märkte auch für Privatinvestoren zahlreiche und auch sehr interessante Alternativen zum gewöhnlichen Aktienhandel an. CFDs gehören sicher mit dazu.

CFD-Handel

Alternativen und Chancen durch CFDs in den Finanzmärkten

Der Weg zum CFD-Handel führt über den Broker

Angesichts der „Big Player“ in den Finanzmärkten sehen sich zahlreiche Privatanleger selbst nur als die Randfiguren, für die vom großen Kuchen lediglich ein paar herab gefallene Krümel übrig bleiben. Objektiv betrachtet ist diese These sogar völlig richtig, denn die zwischen den Kontinenten täglich bewegten Milliardensummen lassen die Anlagegelder des einzelnen Klein-Investoren als „molekulare Nebeneffekte“ erscheinen.

Für die Öffentlichkeit sind ohnehin nur die Geschäfte über die Handelsparkette sichtbar. Der Werteaustausch an den Börsen vorbei vermögen nicht einmal die Aufsichtsbehörden zu überwachen. In diesem Zusammenhang wurden „Schattenbanken“ bereits des Öfteren genannt. Ein legitimier und auch mit Abstand größter Markt ist der Devisenhandel. Auch der Handel mit Wechselkursen läuft nicht über die großen Börsen ab. Die interessierte Privatperson erfährt lediglich von den täglichen Resultaten anhand der neu berechneten Wechselkurse zwischen den Währungen.

Während sich der Bereich der Schattenbanken für „normalsterbliche“ Anleger außerhalb jeglicher Reichweite befindet, sind die großen und lukrativen Märkte für Privatanleger dennoch zugänglich. Das gilt auch für die durch die Finanzkrise populär gewordenen Derivate, Futures und CFDs. Diese Papiere haben es in sich. Große Bankhäuser wackelten, kippten und wurden wieder aufgefangen, da offensichtlich zu viel Aufmerksamkeit auf deren Etikette aber nicht auf deren Inhalte gelenkt worden ist.

Der Handel mit CFDs (Contracts for Differences) ist ein noch relativ junges Phänomen in der Finanzwelt. Nachdem die institutionellen Anleger eine Zeit lang miteinander regen CFD-Handel betrieben, öffneten die ersten Banken bzw. Broker die CFD-Zugänge auch für „normale“ Anleger. In Europa spielt Großbritannien eine Vorreiterrolle. Der Handel mit „Contracts for Differences“ war auf der Insel bereits weit verbreitet, als sich das Interesse an CFDs auf dem Kontinent noch im Dornröschenschlaf befand.

CFD – Der Handel mit dem „Unterschied an der Marge“

Als „Verträge zu den Unterschieden“ könnte CFD frei übersetzt werden. Der Vorteil: Die notwendige Investition für den Erwerb von CFDs ist ungleich niedriger als der Kauf von „kompletten“ Aktien. Der Nachteil: Das Risiko ist ebenso groß. Auf der anderen Seite können CFD-Investoren durch enorme Hebel ein Vielfaches vom finanziellen Einsatz hereinholen. Dem steht jedoch bei Nutzung der gesamten Bandbreite der „worst case“ gegenüber, nicht nur den Einsatz verlieren zu können, sondern auch zu allem Überfluss etwas nachschießen zu müssen. Händler können ihr Risiko durch Limit-Orders jedoch in abgesteckten Grenzen halten.

In der Praxis sieht das so aus: Der Anleger interessiert sich für ein bestimmtes Paket aus 400 Aktien eines Unternehmens, das zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Investition in Höhe von 15.000,- Euro erforderte. Das gilt jedoch nur für den Kauf der „kompletten“ Aktien. Alternativ könnte der Anleger einen Blick auf den CFD-Wert legen. Dieser Wert liegt lediglich bei einem Bruchteil dessen, was die Aktien kosten würden. Liegt der Kurs des CFDs bei z.B. 11,- Euro, so beträgt der finanzielle Aufwand 440,- Euro bei einer Marge (Leverage) in Höhe von 10% (plus Spesen). Sollte der Kurs der Aktie um 8% zulegen, erreicht auch der CFD-Wert einen auf 11,88 Euro erhöhten Kurs. Das gesamte Paket aus 400 Papieren erreicht somit einen neuen Wert von rund 875,- Euro, Die Investition wurde bei einem Kursanstieg um 8% annähernd verdoppelt.

CFDs werden nicht an der Börse gehandelt. Der direkte Zugriff auf diese „Hebel-Werte“ ist somit nicht möglich. Der Handel erfolgt über eine Bank oder einem Broker. www.cfd-anbieter.com bietet einen umfangreichen Überblick, welche in Frage kommen können. Die Broker streuen ihre verfügbaren CFDs teils in unterschiedliche Schwerpunkte. So finden sich Anleger bei einem Anbieter überwiegend auf dem europäischen Kontinent wieder, während der andere Broker den australischen Markt bevorzugen könnte.

Der CFD-Handel kann im Finanzmarkt als ein äußerst interessanter Zweig angesehen werden, der nicht nur große Hebel für hohe Renditen erlaubt, sondern in seiner Funktion noch sehr übersichtlich ist.

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