Bundeskanzlerin ist erneut „Angela die Mächtigste“

Klatsch-


Das US-Magazin Forbes erklärte die Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut zur „mächtigsten Frau der Welt“. Dieses Mal verhalfen ihr „Mut in der Flüchtlingspolitik“ und ihr Engagement für die EU auf die Machtkanzel.

Das gleiche Spiel nun zum 6-ten Mal

Angela Merkel
'Angela die Mächtigste' wegen ihrem Mut

Zum sechsten Mal in Folge wird Angela Merkel von Forbes als die „mächtigste Frau der Welt“ eingeschätzt, wie u.a. tagesschau.de (Dienstag) berichtete. Das US-Magazin positionierte die BRD-Regierungschefin vor Hillary Clinton und Janet Yellen.

Die Bundeskanzlerin habe die „existenziellen Herausforderungen“ für die EU gemeistert und sie „führte“ die deutsche Wirtschaft durch die Rezession. Die Aufnahme von mehr als einer Million „Flüchtlingen“ aus muslimischen Ländern sei wohl ihre „mutigste Tat“ gewesen.

Die Positionierung Angela Merkels als die „Mächtigste“ sowie deren Begründung haben etwas gemeinsam mit der Friedensnobelpreisverleihung des inzwischen größten „Kriegspräsidenten“ der USA sowie der Preisverleihung an die Institution EU. Es fehlt schlicht an Substanz.

Als Verfechterin einer „wirtschaftskonformen Demokratie“ ist Angela Merkel in den vergangenen Jahren eher von der Wirtschaft durch die Manege gezogen worden, als dass sie die deutsche Wirtschaft durch die Rezession führte. Sie „spurte“ auf Fingerschnippen und sie war auch gut beraten damit, denn unbequeme Politik (-Darsteller) sind schneller von der Bühne gefegt als sie bis Drei zählen könnten. Springer, Mohn und Co. haben ihre Künste als Marionetten-Spieler schon mehrfach unter Beweis gestellt.

Mut wegen ihrer Flüchtlingspolitik? Erst wo persönliche ernsthafte Konsequenzen zu erwarten sind, ist Mut für die Durchführung eigener Taten erforderlich. Ein Rücktritt bei „vollen Entschädigungen“ zählt bereits zu den schärfsten Sanktionen. Die Kanzlerin öffnete Tür und Tore, ohne Rücksprache mit dem Parlament (= „Volksvertreter“), geschweige dessen Segen. Sog. Verfassungsrechtler kritisierten ihre unkontrollierte und unkontrollierbare Migrantenpolitik aufs äußerste. Bisher alles ohne Folgen. Die Springer-, Mohn- und Co-Medien hüllen sich in Schweigen. Hinterfragung Fehlanzeige.

Die „mächtigsten Frauen“ – Fast schon Satire

Die Rangliste der „mächtigsten Frauen“ unterstreicht wie lächerlich die „Auszeichnung“ eigentlich ist. Hillary Clinton auf Platz 2 mag ja noch „verschmerzbar“ sein, aber die Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) auf Platz 3 zu positionieren, entbehrt jeglicher Grundlage. Die private US-Notenbank ist immerhin das Zentrum der zwar sehr angeschlagenen, aber immer noch umlaufenden Weltwährung sowie des globalen Zentralbanksystems.

Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) hätte ebenfalls eine „um ein paar Einheiten“ bessere Position verdient und nicht Pos. 6 nach Mary Barra und Melinda Gates. Vorausgesetzt man berücksichtigt, dass Merkel, Clinton, Yellen und Lagarde lediglich auf der Bühne eine gewichtige Rolle spielen, hintergründlich aber am gleichen Faden hängen.

Die aktuelle „Top 10“ der „mächtigsten Frauen der Welt“ – 2016

1. Angela Merkel
2. Hillary Clinton
3. Janet Yellen
4. Melinda Gates
5. Mary Barra
6. Christine Lagarde
7. Sheryl Sandberg
8. Susan Wojcick
9. Meg Whitma
10. Anna Patricia Boijtin


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