Bundeshaushalt: Geringere Neuverschuldung als erwartet

Neuverschuldung Bund 2012-

Trotz der allgegenwärtigen Krise in der Euro-Zone kann die Bundesrepublik das Jahr 2012 voraussichtlich mit einer weit besseren Bilanz abschließen als befürchtet. Das erste Halbjahr 2012 brachte einen kräftigen Handelsüberschuss ein und lässt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) das Jahresende mit viel Optimismus erwarten.

Handelsüberschüsse, mehr Steuern & geringe Zinsbelastungen

Wolfgang Schäuble
Wolfgang Schäuble
Bundesfinanzminister (CDU)

Eine stabile Wirtschaft in der Bundesrepublik sorgte für einen kräftigen Handelsüberschuss im ersten Halbjahr 2012. Das statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlichte am 23. August 2012 vorläufig, dass in den ersten sechs Monaten 8,3 Milliarden Euro mehr eingenommen als im gleichen Zeitraum ausgegeben wurden.

Der Bund müsste sich demnach um rund 4 Milliarden Euro weniger verschulden als bisher angenommen wurde. Die ursprünglich veranschlagte Nettokreditaufnahme in Höhe von 32,1 Milliarden Euro läge lt. Spiegel (Sonntag) unter Berufung auf die Hochrechnungen des Finanzministeriums nur noch bei 28 Milliarden Euro.

Das Ministerium ginge davon aus, dass sich die Aussichten bis Ende des Jahres noch verbessern könnten. Höhere Steuereinnahmen aufgrund einer „robusten Konjunktur“ und Einsparungen von rund einer halben Milliarden Euro wegen niedrigen Zinsen, wirkten sich positiv auf das kommende Halbjahr aus.

Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Schäuble

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