Bundesbürger sollen Lebensmittel für „Katastrophenfall“ bevorraten

Krisenfall-


Die Bundesbürger sollen künftig für die Lebensmittelvorräte einen „Katastrophenfall“ mit einkalkulieren. Die Bundesregierung will die Bevölkerung dazu aufrufen, im Falle einer schweren Krisenzeit oder eines bewaffneten Angriffs genügend Lebensmittel bevorratet zu haben. Dazu sollen die Vorräte auf die Versorgung von zehn Tagen ausgerichtet sein.

Lebensmittel – Trinkwasser – Energie – Bargeld

Ernte
Lebensmittel für 10 Tage bevorraten

Am Mittwoch will das Bundeskabinett die „Konzeption zivile Verteidigung“ beschließen, so der Bericht der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) (21.08.16). Eine für zehn Tage ausgelegte Bevorratung gelte auch für das Trinkwasser. „Die Bevölkerung soll durch geeignete Maßnahmen angehalten werden, zur Eigen-/Erstversorgung bis zur Installation staatlicher Einzelmaßnahmen für einen Zeitraum von fünf Tagen je zwei Liter Wasser pro Person und Tag in nicht gesundheitsschädlicher Qualität vorzuhalten“, so im Konzept.

Lt. dem Weißbuch für die Sicherheitspolitik ginge die Bundesregierung davon aus, dass „ein Angriff auf das Territorium Deutschlands, der eine konventionelle Landesverteidigung erfordert, unwahrscheinlich“ sei. Dennoch solle sich die Bevölkerung auf eine solche, künftig nicht vollständig auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung „angemessen“ vorbereiten. Zu den genannten Maßnahmen zählten neben der Bevorratung von Lebensmitteln und Trinkwasser auch Energiequellen und Bargeld.

Eigentlich sollten nur die „Tiefschläfer“ überrascht sein

Präventive Krisenstimmung in „puren Friedenszeiten“, oder doch eher der nun deutliche Weckruf für alle, die noch im Tiefschlaf verweilen?

Soviel zur Mitgliedschaft der Bundesrepublik in der EU, das bisher größte geschaffene „Friedensobjekt“. Ab November will die Bundeswehr Inlandseinsätze für die Kooperation mit der Polizei beginnen. Offenbar rechnet die Bundesregierung sehr wohl mit tobenden Konflikten durch Anschläge und militanten Auseinandersetzungen. Darüber hinaus wird von einer „konventionellen Landesverteidigung“ gesprochen. Im Falle des Einsatzes von „unkonventionellen“ Waffen, sprich Nuklearsprengköpfe, verzichtet man wohl gleich auf jegliche Ratschläge.

Da das Konzept der einschlägigen Politik die „portionierte Heranführung“ der Bevölkerung an das gewünschte Ziel ist, soll der Aufruf zur Bevorratung von Lebensmitteln für den Fall eines „konventionellen Angriffs“ oder auch des totale Finanzcrashs die ersten einstimmenden Töne darstellen.



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