Studie Bundesbank: Bargeld Zahlung ist schnell und günstig

Bargeld-Studie –


Bargeld schneidet im Vergleich zu alternativen Bezahlungsmethoden hinsichtlich der Schnelligkeit und Kosten gar nicht mal so schlecht ab. Die Deutsche Bundesbank veröffentlichte eine Studie, die vor allem die Kombination girocard und PIN, geschweige Unterschrift alt aussehen lässt.

Geldbeutel

Bei Bargeld darf auch Senior / Seniorin auch gerne mal kruschen

Kontaktlose Zahlungsmittel am schnellsten und günstigsten

Bargeld ist teuer aufgrund der daran gebundenen hohen Verwaltungskosten. Bargeld ist das Ärgernis vieler Kunden an der Supermarktkasse und vor allem ältere nach Kleingeld kruschenden Kunden verursachen „kilometerlange“ Warteschlangen. Derartige Beispiele wurden bereits oft genannt, um den Menschen die Vorliebe für Bargeld zu vermiesen. Vor allem die Anbieter von Kreditkarten, Smartphone-Hersteller und andere Zahlungsdienstleister lieben diese Darstellungen.

Dass dem jedoch nicht so ist, stellte nun die Deutsche Bundesbank klar. Zusammen mit dem EHI Retail Institute wollte die Bundesbank im Rahmen der Studie „Kosten der Bargeldzahlung im Einzelhandel“ herausfinden, wie die Wirklichkeit aussieht. Das am 12. Februar 2019 veröffentlichte Studienergebnis spricht eine klare Sprache.

Demnach dauert eine Bargeld-Bezahlung an der Ladenkasse rund 22 Sekunden und verursacht Kosten in Höhe von 24 Cent. Mit diesen Werten tat sich Barzahlung als „noch immer das schnellste und kostengünstigste Zahlungsmittel“ hervor, so Johannes Beermann, Vorstandsmitglied der Bundesbank. Wer mit Bargeld bezahlt ist um rund sieben Sekunden schneller als Kartenzahler mit ihrer PIN-Eingabe. Erfolgt die Kartenzahlung per Unterschrift, sind Barzahler sogar um 16 Sekunden schneller.

Die von Barzahler und girocard-Nutzer verursachten Kosten liegen nicht weit auseinander. Die Fixkosten bei Barzahlungen sind im Durchschnitt geringer und daher bei Beträgen bis 50 Euro günstiger. Bei höheren Zahlungsbeträgen laufen die girocard-Nutzer den Bargeldzahlern den Rang ab.

Pro Jahr werden im deutschen Einzelhandel rund 20 Milliarden Transaktionen durchgeführt. Rund drei Viertel aller Bezahlungen werden in Bar ausgeführt. Dennoch steigt der Anteil der bargeldlosen Bezahlungen stetig an, so Beermann.

Die geringsten Kosten wiesen im Test die kontaktlose Bezahlung auf. Im Bezug auf die Umsätze ergaben sich die Kosten der Bezahlverfahren in aufsteigender Reihenfolge. Kontaktlose girocard-Zahlung, elektronische Lastschriftverfahren, kontaktlose Kreditkartenzahlungen, Barzahlungen und Kreditkartenzahlungen mit Unterschrift.

Die Vorliebe für Bargeld der Deutschen ist „legendär“. Doch dieser Neigung könnten schon bald Gegenmaßnahmen folgen. Der Internationale Währungsfonds spielt mit dem Gedanken einer quasi Bargeld-Abwertung gegenüber dem Geld auf dem Konto. Der Enteignung durch Negativzinsen dürfe niemand entkommen können.

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