Bundesbank blickt optimistisch bis ins Jahr 2016 hinein

Wirtschaftsprognosen-


Die Deutsche Bundesbank verbreitet mit ihren Prognosen bis ins Jahr 2016 viel Optimismus. Ausgeglichener Haushalt, Inflationsrate im EZB-Wunschbereich sowie eine verbesserte Arbeitsmarktlage, so die verkündeten Vorhersagen. Es darf jedoch nicht zu einer Zuspitzung der Krise kommen.

Prognosen

Der Bundesbank-Ausblick ins Jahr 2016 benötigte ein verbindliches Drehbuch

Im Jahr 2016 kann die Inflationsrate 2,0% übersteigen

Die Bundesbank veröffentlichte erneut eine Prognose für die deutsche Wirtschaft bis ins Jahr 2016 hinein. Den aktuellen Schätzungen nach werde das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr in „realer Rechnung“ um 1,9 Prozent (ebenso kalenderbereinigt) anwachsen und im Jahr 2015 um 2,0% (kalenderbereinigt um 1,8%). Der Blick ins Jahr 2016 gibt der Bundesbank ein Wirtschaftswachstum um 1,8% (kalenderbereinigt 1,7%) frei.

Der Staatshaushalt könne bis 2015 auf einem ausgeglichenen Niveau verbleiben und im Jahr 2016 sogar einen „merklichen Überschuss“ erreichen. Die Experten der Bundesbank gehen darüber hinaus von einer Verbesserung im deutschen Arbeitsmarkt aus. Die Beschäftigung werde weiter zulegen.

Als Gründe für die verbesserte Haushaltslage nannte die Bundesbank die finanzpolitischen Maßnahmen des Bundestages, u.a. das jüngst verabschiedete Rentenpaket.

Auf die Preisentwicklung in Deutschland werde der Arbeitsmarkt einen besonderen Einfluss ausüben. Die Bundesbank erwartet höhere Lohnsteigerungen und merkliche Effekte durch den eingeführten Mindestlohn. Gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) werden die Verbraucherpreise im Jahr 2014 voraussichtlich um 1,1% ansteigen und im Jahr 2015 um 1,5%. Im Jahr 2016 erreichte die Steigerung einen Wert von 1,6%.

Bis zum Jahr 2016 dürfte die Inflationsrate in Deutschland ohne Berücksichtigung der Energiepreise den Wert von 2,0% übersteigen, so die Prognose der Bundesbank.

„Eine erneute Zuspitzung der Krisen im Euro-Raum würden das BIP-Wachstum nicht nur über den Außenhandel, sondern auch über Vertrauenseffekte dämpfen“, so die Warnung von Bundesbankpräsident Jens Weidmann vor „zu viel Optimismus“.

In anderen Worten: Die heute erstellten Prognosen der Bundesbank bis ins Jahr 2016 hinein haben nur Gültigkeit, wenn sich die angesetzten Parameter nicht ändern und alles so bleibt wie es gerade ist.





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