Britische Pfund: Bereitet Bank of England die Notenpresse vor?

Eurokrise England-


Der britische Pfund könnte bald einer massenhaften „Reproduktion“ unterwerfen werden. Offenbar sieht die Bank of England das Drucken von frischen Notenbanken, um den Wert der eigenen Währung zu drücken, als eine durchaus akzeptable Maßnahme an, der schwachen Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen. Die kalkulierte Inflation als „unorthodoxes Mittel“.

Britische Zentralbank könnte Inflation vorantreiben

Britische Pfund
Unbegrenztes Potenzial in Papier und Druckerfarbe
Bild: Jens Märker / pixelio.de

In der Europäischen Union scheint nun ein Wettbewerb begonnen zu haben, in dem das Land zum Sieger gekürt wird, welches die Gelddruckmaschine der eigenen Notenbank am schnellsten und effektivsten zum Laufen gebracht hatte.

Englands Notenbank (Bank of England – BoE) will offensichtlich in den „Wettbewerb der Geldvermehrung“ mit einsteigen und verleiht der Druckmaschine bereits verbal kräftig viel Schmiermittel. Wenn ein Ian McCafferty, Stratege bei der BoE, beim Interview mit Bloomberg von „unorthodoxen Mitteln“ spricht, die für die zukünftige Geldpolitik ins Auge gefasst werden sollen, falls sich die wirtschaftliche Lage nicht bessere, so befindet sich die Notenpresse bereits im Probebetrieb.

McCafferty befürchtet dass en abgeschwächter britischer Pfund gegenüber den anderen Länderwährungen ein „Eigentor“ werden könne, zitierte ihn Deutsche Wirtschafts Nachrichten (DWN) (Samstag). Der Grund für ein Scheitern der Währungsabschwächung könne wegen der identisch verfolgten Strategie der anderen Länder sein. Die Wechselkurs-Politik hält BoE-Stratege für ein „Nullnummerspiel“. McCafferty könnte das Ziel einer gemeinsamen und gleichmäßigen Abwertung der Währungen der größten Notenbanken verfolgen.

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.