Brexit stellt Risiken für deutsche Wirtschaft

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Ende März wird Großbritannien das Austrittsgesuch aus der EU einreichen. Die anstehenden Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien erfordern u.a. eine Neuabstimmung der wirtschaftlichen Beziehungen. Für die deutsche Wirtschaft bestehen große Risiken.

UK nimmt Platz 5 der wichtigsten Handelspartner ein

UK
Brexit birgt Risiken für dt. Wirtschaft

Der Austritt Großbritanniens aus der EU („Brexit„) stellte für die deutsche Wirtschaft ein großes Risiko dar. Die Statistikbehörde Destatis weist angesichts des voraussichtlich am 29. März von der britischen Premierministerin Theresa May eingereichten Austrittsgesuchs auf das große Gewicht Großbritanniens als Außenhandelspartner hin.

Mit dem Austritt müssten die Handelsbeziehungen zwischen der EU und Großbritannien neu verhandelt werden, so Destatis.

Das Vereinigte Königreich nahm im Jahr 2016 auf der Liste der wichtigsten Handelspartner der Bundesrepublik den fünften Platz ein. Die vier größten Handelspartner waren demnach Chain, Frankreich, USA und die Niederlande.

Die von der deutschen Exportindustrie nach Großbritannien ausgeführten Waren erreichten im Jahr 2016 ein Volumen von 86,1 Milliarden Euro. Die wichtigsten Güter waren Kraftwagen und Kraftwagenteile (27,2 Mrd. Euro) und Maschinen (9,0 Mrd. Euro). Im gleichen Jahr lieferte Großbritannien in umgekehrter Richtung Waren im Wert von rund 35,6 Milliarden Euro. Zu den wichtigsten Importgütern zählten Kraftwagen und Kraftwagenteile (6,0 Mrd. Euro) und Chemische Erzeugnisse (4,2 Mrd. Euro).

Der Außenhandelsbilanzüberschuss für die deutsche Wirtschaft betrug im Handel mit Großbritannien somit 50,5 Milliarden Euro.


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