Bitcoins: Vermeintliche Drogenhöhle Silk Road geschlossen

Bitcoin Silk Road-


Für den Kurseinbruch zur virtuellen Internet-Währung Bitcoin am vergangenen Mittwoch gibt es eine einfache Erklärung. Die Handelsplattform „Silk Road“ wurde auf Weisung der US-Justizministeriums durch das FBI geschlossen und der Plattform-Betreiber kurzerhand festgenommen.

Justiz

US-Justizministerium veranlasste Schließung einer vermeintlichen Bitcoin „Drogen-Höhle“

Behörden üben den Zugriff auf unkontrolliertes Terrain

Ein derber Schlag gegen das Internet-Geld Bitcoin und deren Anleger. Am Mittwoch fiel der Preis für ein Bitcoin auf deutlich weniger als 120 Dollar, nachdem nur wenige Tage vorher ein Kurs von rund 145 Dollar markiert wurde. Der Absturz war „handgemacht“ und zwar durch die Justizabteilung der USA. Das US-Justizministerium veranlasste die Schließung der Handelsplattform „Silk Road“ und der Inhaber bzw. Betreiber der Plattform wurde in Gewahrsam genommen. Die Vorwürfe des Staatsanwaltes füllen eine ganze Reihe von vermeintlichen Taten, die an die Machenschaften in der dunklen Unterwelt erinnern.

Geldwäsche, Zahlungsabwicklungen für Hacker-Dienste und Drogenhandel lautet die Anklage gegen den Inhaber der „Silk Road“-Plattform Ross William Ulbricht.

Der Bitcoin-Handel über die inzwischen geschlossene Plattform Silk Road war bis zuletzt äußerst belebt. Rund 1,2 Milliarden Dollar aus ca. 600.000 Bitcoins wechselten ihren Besitzer, davon fielen rund 80 Millionen Dollar für die Handelsplattform ab.

Zum Bitcoin-Handel besteht aus der Sicht der Ermittlungsbehörden ein Generalverdacht zu illegalen Geschäften. Die Anonymität der Händler sowie die Position außerhalb der Behördenkontrollen bereiteten für Kriminelle die ideale Spielwiese für ihre Machenschaften. Mit der Schließung von „Silk Road“ wurde lediglich eine Plattform von zahlreichen anderen Handelsplätzen vom Markt genommen. Das FBI beschlagnahmte rund 26.000 Bitcoins in einem Gegenwert von ca. 3,6 Millionen Dollar. Die ehemaligen Besitzer können ihre Bitcoins so gut wie sicher abschreiben und die „restlichen“ Bitcoin-Investoren ärgern sich über den plötzlichen herben Kurseinbruch.

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