Bildungsausgaben öffentliche Hand in 2022 etwas angestiegen

Bildung –


Die Bildungsausgaben von Bund, Länder und Gemeinden sind im Jahr 2022 etwas angestiegen. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt aber nach wie vor auf niedrigem Niveau.

Nomineller Anstieg um 5,3 %

Schulmappe

 Öffentliche Hand greift für Bildung nicht sehr tief in die Tasche

Bund, Länder und Kommunen gaben im Jahr 2022 rund 176,3 Milliarden Euro für die Bildung der Menschen in Deutschland aus. Dies war gegenüber dem Jahr 2021 ein nomineller Anstieg um 5,3 Prozent bzw. um 8,9 Milliarden Euro. Anteilig gingen davon 87,5 Milliarden Euro an die öffentlichen Bildungseinrichtungen. Kindertagesbetreuungen erhielten lt. Destatis 40,5 Milliarden Euro und 35,4 Milliarden Euro flossen in die Hochschulen.

Pro Bundesbewohner fielen damit im Jahr 2022 insgesamt 2.090 Euro an. Im Jahr 2021 lag der Durchschnitt bei 2.011 Euro. Unter Berücksichtigung eines Altersbereichs von jünger als 30 Jahren, fielen im Jahr 2022 insg. 6.940 Euro pro Kopf an (2021: 6.737 Euro).

Ausgaben Bund, Länder und Kommunen

Hauptträger der Bildungskosten sind die Länder. Im Jahr 2022 steuerten die Bundesländer 122,0 Milliarden Euro bei. Ein Anteil von 69,2 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2021 ein Anstieg um 6,0 Milliarden Euro (5,2 %). Anteilig gaben die Bundesländer 68,2 Mrd. Euro für den Schulbereich und 30,5 Mrd. Euro für die Hochschulen aus.

Auf der Ebene der Gemeinden wurden 41,8 Mrd. Euro für die Bildung ausgegeben. Ein Anstieg um 2,4 Mrd. Euro (6,0 %) gegenüber 2021. Knapp die Hälfte (49,1 %) gingen an die Kindertagesbetreuung. Für den Schulbereich gaben die Gemeinden 17,2 Mrd. Euro (41,1 %) aus.

Der Bund zahlte für die Bildung 12,5 Milliarden Euro und damit um 0,6 Mrd. Euro mehr als 2021. 4,9 Mrd. Euro gingen an Hochschulen und 4,1 Mrd. Euro flossen in die Förderung von Bildungsteilnehmer.

BIP-Anteil bei weniger als 5 %

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt nahmen die Bildungsausgaben im Jahr 2022 einen Anteil von 4,6 Prozent ein. Ein Jahr davor lag der Anteil des BIP ebenso bei 4,6 Prozent. Im Jahr 2020 lag der Anteil lt. Destatis bei 4,8 Prozent. Mit 4,3 Prozent lag der Anteil vom BIP im Jahr 2019 etwas niedriger.

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