Bierabsatz im 1. Quartal 2017 um 2,1 % gesunken

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Der Bierabsatz der in der Bundesrepublik ansässigen Brauereien ist in den ersten drei Monaten im Jahr 2017 um 2,1 Prozent zurückgegangen. In den einzelnen Sparten sank der kostenfreie Haustrunk an Brauerei-Mitarbeitern am deutlichsten.

4 von 5 Bieren werden im Inland getrunken

Bier
Bierabsatz im 1. Quartal 2017 gesunken

Die Biertrinker hatten im ersten Quartal 2017 weniger Durst auf das Traditionsgetränk als ein Jahr zuvor. In den ersten drei Monaten des Jahres sank der Absatz der deutschen Brauereien um 2,1 Prozent bzw. um 0,4 Millionen Hektoliter, so die Statistikbehörde Destatis. Die in der Bundesrepublik ansässigen Brauereien und Bierlager setzten in den Monaten Januar bis März rund 19,9 Millionen Hektoliter Bier ab.

Getränkemischungen aus Bier und Fruchtsäften, Cola, Limonade und weiteren alkoholfreien Zusätzen nahmen im ersten Quartal 2017 einen Anteil von 3,2 Prozent bzw. 0,6 Millionen Hektolitern ein.

Das mit Abstand meiste Bier (81,6 %) von in der Bundesrepublik ansässigen Brauereien wurde im Inland versteuert. Im Vergleich zum ersten Quartal im Vorjahr sank der Inlandsabsatz auf 16,2 Millionen Hektoliter. Dafür stieg um 0,7 Prozent der Absatz von steuerfreien Exporte und Haustrunk auf 3,7 Millionen Hektoliter an. Davon wurden 2,0 Millionen Hektoliter (-4,1 %) in EU-Länder, 1,6 Millionen Hektoliter (+7,6 %) in Drittländer und 0,03 Millionen Hektoliter (-11,7 %) unentgeltlich als Haustrunk an die Brauerei-Beschäftigten abgesetzt.


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