Berufstätigkeit wird zur unerträglichen Belastung

Arbeitsdruck –


Die Ausübung des Berufs wird für die Menschen zu einer immer mehr belastenden Tätigkeit. Körper und Seele werden aufgrund der systembedingten Produktivitätssteigerung aufgezehrt. Die Zahl Krankheitstage aufgrund psychischer Probleme hat sich innerhalb von 10 Jahren verdoppelt.

Arbeit

Die Belastungsgrenze für die Menschen ist schon längst überschritten

Zyklus kann bei Beibehaltung des Zinssystems nicht unterbrochen werden

Der auf die Arbeitnehmer lastende Druck ist offenkundig gestiegen. Stets vorangetriebene Produktivitätssteigerungen, Überstunden, steigende Angst vor Jobverlust und Hartz-IV vor Augen, nagen kräftig an Seele und Körper der Beschäftigten. Verstärkt wird dies durch steigende Preise, höhere Mieten und dem verzweifelten hinterherrennen für ein ausreichendes Einkommen. Die Bilanz dieses Schleifens der produktiven Menschen wird an den Zahlen der psychisch erkrankten Menschen sichtbar. Die Ausfalltage aufgrund psychischer Probleme haben sich in den letzten zehn Jahren auf 107 Millionen Tage im Jahr 2017 mehr als verdoppelt. Im Jahr 2007 betrugen die Ausfalltage insgesamt 48 Millionen Tage. Diese Zahlen gehen lt. den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben) aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums nach einer Anfrage der Fraktion der Linken im Bundestag hervor.

Der Hinweis auf den Schaden für die Wirtschaft durfte natürlich nicht fehlen. Demnach erlitten die Unternehmen im Jahr 2017 einen Schaden von 33,9 Milliarden Euro. Zehn Jahre zuvor lag der wirtschaftliche Schaden aufgrund der Ausfalltage bei 12,4 Milliarden Euro.

Nach Erkrankungen am Muskel- bzw. Skelett-System (20,9 %) und Erkrankungen an den Atemwegen (16,0 %) lagen die Fälle aufgrund psychischer Probleme mit einem Anteil von 15,2 Prozent bereits an dritter Stelle.

Die Zahl der Eintritte in das Rentenalter aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit ist gemäß des Antwortschreibens zwischen den Jahren 2007 und 2017 von 53.900 auf 71.300 Betroffene angestiegen. Die Mehrheit nahmen 2017 mit 42.200 die Frauen ein.

Steigende Belastung durch steigende Zinsschuld

Geschuldet ist diese fatale Entwicklung insbesondere dem Zwang des „ewigen Wachstums“. Egal ob die Löhne durch Billigarbeiter-Import gesenkt werden oder die Maschinen der Unternehmen immer heißer laufen, irgendwann stoßen die Zuwächse bei der Produktivität des Menschen und die Wirtschaftsleistung an ihre Grenzen, ganz im Gegensatz zu den zumindest rein rechnerisch endlos und immer schneller ansteigenden Zinslasten. Solange das Prinzip der Geldschöpfung durch Kredite und den Zinsen dafür aufrechterhalten bleibt, geht auch der Zyklus zwischen Wachstum und Kollaps nach einigen Generationen immer weiter.

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