Bauhauptgewerbe im April 2023 mit weiteren Rückschlägen

Baugewerbe –


Das Bauhauptgewerbe musste im April 2023 wieder herbe Rückschläge hinnehmen. Die Zahl der Auftragseingänge ist nach Feststellung zusammengeschrumpfter Umsätze weiter zurückgegangen.

Bauhauptgewerbe im April 2023 mit Rückschlägen

Bauvorhaben

  Nach weiteren Auftragsrückgängen wird künftig noch weniger gebaut werden

Das Bauhauptgewerbe in Deutschland kam auch im April 2023 nicht aus der Flaute heraus und es wird in den kommenden Monaten voraussichtlich noch ruhiger werden. Die Zahl der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe ist im April 2023 gegenüber dem Vormonat um weitere 1,3 Prozent (kalender- und saisonbereinigt) gesunken. Im Vergleich zum April 2022 lag die Zahl der neu eingegangenen Aufträge um deutlich 10,3 Prozent niedriger, so das Statistische Bundesamt (Destatis). Der nominale Auftragseingang betrug im April 2023 8,0 Milliarden Euro und damit gegenüber dem Vorjahres-April um 1,2 Prozent niedriger. Dieser Wert ist nicht preisbereinigt und berücksichtigt daher nicht die enorm gestiegenen Baupreise.

Im Laufe der ersten vier Monaten des Jahres 2023 rutschte die Zahl der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr um 4,2 Prozent (nominal) bzw. um 16,9 Prozent (real) ab.

Reale Umsätze bereits im Niedergang

Während die geringere Zahl von Auftragseingängen die Entwicklung der kommenden Monaten andeuten, geben die Umsätze des Baugewerbes den bisherigen Verlauf preis. Der reale Umsatz in dieser Branche ging im April 2023 gegenüber den April 2022 um 10,8 Prozent zurück. Aufgrund der stark gestiegenen Baupreise ging der nominale Umsatz um 2,7 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro hoch.
In den ersten vier Monaten des Jahres 2023 lagen die Umsätze gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr um 8,9 Prozent niedriger und stiegen nominal um 5,1 Prozent an.

Trotz rückläufiger (realer) Umsätze und weniger gefüllte Auftragsbücher ging gemäß Destatis die Zahl der im Bauhauptgewerbe beschäftigten Arbeitnehmer im Zeitraum April 2022 bis April 2023 um 1,3 Prozent hoch.

Im März 2023 sah die Lage im Bauhauptgewerbe noch etwas weniger miserabel aus.

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