Bargeldabschaffung könnte bald als „alternativlos“ gelten

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Das Thema Bargeldabschaffung wird wieder hochgekocht und könnte bald als „alternativlos“ gelten. Die Notenbanken sind mit ihrem Latein am Ende. Für die Umsetzung der neuesten Pläne der Geldpolitik ist ein Bargeldverbot die Voraussetzung.

Die „alternativlose“ Bargeldabschaffung könnte bald eintreten

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Statt Bargeld nur noch Karten und Kontoauszüge

Das Thema Bargeldverbot ist noch lange nicht beerdigt, auch wenn Bundesbank-Chef Jens Weidmann beteuerte, dass eine Abschaffung von Bargeld gar nicht zur Debatte stehen dürfe. Bargeld sei das einzige gesetzliche Zahlungsmittel und deren Abschaffung sei „nicht die angemessene Antwort auf die Herausforderung des Niedrigzinsumfeldes“, so der Bundesbank-Chef Anfang Februar 2016. Mit dieser Position könnte Weidmann sehr schnell auf weiter Strecke alleine dastehen, falls er überhaupt daran festhält. Die Diskussionen auf dem „großen Notenbanker-Treffen“ in Jackson Hole weisen auf die Notwendigkeit der Bargeldabschaffung für die neu angesetzten Experimente in der Geldpolitik hin.

Der gegenwärtige Niedrigzins wird den Sparern noch für lange Zeit am Hals angebunden bleiben. Von einer Abkehr ist überhaupt nicht die Rede. Im Gegenteil. Die Vertreter der großen Notenbanken überlegen sich Wege, wie die Politik der niedrigen Zinsen und des lockeren Geldes noch ausgeweitet werden könnte. Ganz nach dem Rezept der auf die Brust gesetzten Pistole sollen künftig Strafzinsen für einen verstärkten Geldumlauf sorgen. Das Prinzip funktionierte allerdings nur, wenn der Gegner vorher entwaffnet wird.

Wer den Strafzinsen entkommen will, hebt sein Geld von der Bank ab und bringt es an anderer Stelle unter. Das Kopfkissen, die Schatulle und die Kassette im Schrank würden den Zweck ebenfalls erfüllen. Das funktioniert allerdings nur solange es Bargeld gibt. Die Notenbanker wissen um das „Fluchtverhalten“ der Sparer und Anleger. Die Bargeldabschaffung kann daher nur die einzige Konsequenz sein. Auf dem „Notenbanker-Treffen“ wird dieses Thema erst gar nicht unter dem Tisch gehalten, sondern offen ausgesprochen.

Den Sparern wird die Einleitung der Bargeldabschaffung wohl aber kaum als eine Notwendigkeit für die fortschreitende Enteignung verkauf werden, sondern als Alternativlosigkeit im Kampf gegen das organisierte Verbrechen und dem Terrorismus.


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