Barack Obama bezeichnet Russland als schwache Regionalmacht

Russland-Krise-


US-Präsident Barack Obama sieht in Russland einen „Schwächling“ von gerade mal lokaler Größe. Das Land sei keine ernsthafte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA. Die Sorge liege im Verbleib der Atomwaffen.

USA

Um selbst größer zu wirken, braucht der andere lediglich verkleinert zu werden

„Russland ist nur eine Regionalmacht“

Die Argumente des US-Präsidenten Barack Obamas scheinen zur Neige zu gehen. Entweder fehlt ein vernünftiges Rezept oder „seine persönlichen Sorgen“ über die vermeintlichen Ambitionen Russlands sind bereits übermächtig.

Der US-Präsident sorge sich über ein „weiteres Vordringen Russlands in die Ukraine“. Doch Russland stelle längst nicht die größte Gefahr für die nationale Sicherheit der USA dar, so Obama am Dienstag bei der Pressekonferenz nach dem internationalen Atomgipfel in Den Haag. Vielmehr bereitete es dem US-Präsidenten Sorgen, dass die Atomwaffen (in Russland) in falsche Hände geraten könnten.

Amerika sei mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert, so Obama, doch Russland sei eine „Regionalmacht, die seine Nachbarn nicht als Starker, sondern als Schwächling bedroht“. Sollten die Spannungen an der Ukraine weiter eskalieren, so würden neue Sanktionen in den Sparten Handel, Finanzen, Energie und Rüstung folgen. Die Wirkung solcher Sanktionen werde derzeit auf „technischer Ebene“ überprüft, aber die USA bevorzugte eine diplomatische Lösung, so der US-Präsident.


Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger erklärte einst, dass Sanktionen kein Ausdruck eines Konzepts, sondern vielmehr Ausdruck eines fehlenden Konzepts seien. Sollte die US-Regierung die „Stärke“ eines Landes an der weltweiten Präsenz und den durchgeführten Interventionen in andere Länder festmachen, dann ist Russland in der Tat ein gutes Stück „kleiner“ als die Vereinigten Staaten von Amerika.

Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.