Bangkok Bombenanschlag: Ratingagentur S&P beruhigt Finanzmärkte

Thailand-


Nach dem tödlichen Bombenanschlag in Bangkok am Montagabend meldete sich die Ratingagentur Standard & Poor’s zu Wort und gab ihre Einschätzung über die wirtschaftlichen Folgen des Attentats zum Besten. Die Bonitätsstufen Thailands bleiben unberührt.

Ökonomen

„Beruhigende Nachrichten“ für die umsorgten Finanzmarktteilnehmer

S&P rechnet mit Rückgang des Tourismus – Bonität aber stabil

Schon kurz nach dem verheerenden Bombenanschlag in Thailands Hauptstadt Bangkok am Montagabend schätzte die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) die Auswirkungen des Attentats auf die Kreditwürdigkeit des Landes ein.

Das Bombenattentat kostete 20 Menschen das Leben und es gab mehr als 120 Verletzte. Die Ermittlungen zum Bombenanschlag in Bangkoks Zentrum in der Nähe des Erawan-Mausoleums zwischen den Skytrain-Stationen Siam und Chidlom sind im vollen Gange und in der Finanzwelt breitet sich offenbar die Sorge aus, welche Auswirkungen die Explosion in eines der Nobelviertel Bangkoks haben könnte.

Die Ratingagentur S&P nahm am Dienstagnachmittag Stellung zur Bonität Thailands und nahm den Markt-Akteuren die Sorgenfalten von der Stirn. Die Bonitätswerte bleiben auf dem bisherigen Stand, wie Bangkokpost (Dienstag) berichtete. Demnach besitzt Thailand in den Augen der S&P-Rater für die eigene Währung ein „A-“ mit „stabilem“ Ausblick und für Devisen ein „BBB+“, ebenfalls „stabil“.

S&P gehe allerdings davon aus, dass die ohnehin erwartete Abschwächung des Tourismus-Aufkommens in den folgenden Quartalen die Wirtschaft Thailands noch weiter ausbremsen werde. Der jüngste Anschlag in Bangkok könne die Anzahl der Touristen im Vergleich zu den vergangenen Dekaden für eine längere Periode zusätzlich mindern.





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