BAMF & Bundespolizei: Weniger Asylanträge und illegale Einreisen

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Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie die Bundespolizei stellten gegenüber den Vorjahren einen deutlichen Rückgang bei den Asylanträgen sowie illegalen Einreisen fest.

Bis Anfang Oktober „nur“ 32.124 illegale Einreisen

Asylum
Zahl der Asylanträge weiter rückläufig

Weiterer Rückgang bei der Anzahl neu gestellter Asylanträge im Jahr 2018. Bis Ende September verzeichnete Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 124.405 Erstanträge auf Asyl von Flüchtlingen, wie die Focus unter Berufung auf die Angaben der Behörde berichtete. Gegenüber dem gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr ging das Aufkommen von Erstanträgen um 17,6 Prozent zurück.

Die größte Anzahl von Asylbewerbern kamen demnach mit 33.778 Erstanträgen aus Syrien, gefolgt von Irak mit 12.544 und Nigeria mit 8.147 Anträgen. Dem BAMF liegen somit in Verbindung mit 17.762 Folgeanträgen insg. 142.167 neue Asylanträge vor. Gegenüber dem Stand von Ende September 2017 ein Rückgang um 15,5 Prozent.

Im Jahresvergleich der anhängigen Asylverfahren war der Rückgang im September 2018 noch deutlicher. Die Zahl ging von 99.334 im Vorjahres-September um 39,9 Prozent auf 59.738 zurück.

Gemäß dem Dublin-Abkommen wurden bis Ende September 2018 aus dem Bundesgebiet 7.208 Flüchtlinge an die Mitgliedsaaten überführt, in denen die Flüchtlinge erstmalig registriert wurden.

Ebenfalls einen Rückgang meldete lt. Focus die Bundespolizei bei den illegalen Einreisen. Die für die Grenzen zuständige Behörde zählte zwischen Jahresanfang und dem 09. Oktober insg. 32.124 illegale Grenzübetretungen. Ein Jahr zuvor waren es noch 50.154 illegale Einreisen, nach 111.843 im Jahr 2016.


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